Und es geht noch weiter. Der nächste Schritt ist, Anlagenmodelle in einem geschützten Netzwerk zentral zu speichern und Simulationen als Dienstleistung allen Schaeffler-Kollegen weltweit verfügbar zu machen. Möglich wird das durch die Vernetzung des Simulationstools mit anderen Systemen – wie Robotern, Antrieben oder Steuerungen. Mit der Fe.screen-sim-eigenen Trennung zwischen Core und Client gehe das reibungslos – der Core läuft auf dem Host und die Entwickler sind die Clients.

Der Praxistest beweist, dass der Plan aufgeht: In einem gemeinsamen Projekt mit dem Schaeffler Special Machinery Standort China arbeiteten kürzlich chinesische und deutsche Entwickler an einem gemeinsamen virtuellen Modell. Das Wichtigste sei, dass man zum frühestmöglichen Zeitpunkt das digitale Modell aufbaue, auf welches dann alle involvierten Gewerke zugreifen können. Durch dieses Vorgehen entstehen weitere Möglichkeiten Fe.screen-sim einzusetzen, zum Beispiel in der Qualitätssicherung. Das Simulationstool kann für Dienstleister und Kunden gleichermaßen Mehrwerte liefern, indem die zeitkritische Inbetriebnahme beim Kunden entzerrt wird und sich viele Prozesse beschleunigen lassen – gute Aussichten also für die Zukunft.

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