Auftragseingang im Indus-Segment Engineering steigt um 26,9%

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Bild: Indus Holding AG

Trotz der schwachen globalen Industriekonjunktur lag der Umsatz im exportorientierten Indus-Segment Engineering mit 583,0Mio.€ nur leicht unter Vorjahr (596,7Mio.€). Nach einem starken vierten Quartal erreichte das Segment­ergebnis für das Gesamtjahr 53,7Mio.€ (VJ: Mio.€). Der Auftragseingang wuchs um 26,9% auf 667,3Mio.€ (VJ: Mio.€), getragen vor allem durch langfristige Anlagenbauprojekte.

„In Anbetracht der schwachen Konjunktur haben sich unsere Engineering-Unternehmen 2025 ordentlich entwickelt“, sagt Axel Meyer, COO für das Indus-Segment Engineering. „Optimistisch stimmt uns, dass sich der Auftragseingang stark entwickelt hat und das vierte Quartal sehr gut gelaufen ist. Hier spiegeln sich auch die Erfolge unserer Strategie wider, die uns stabil durch anspruchsvolle Zeiten bringt.“

Akquisitionen stärken internationalen Footprint

2025 konnte Indus HBS und dessen US-amerikanische Tochter Sunbelt für das Segment Engineering zukaufen. Der Bolzenschweißspezialist erweitert das Portfolio von Köster mit einem komplementären Produktangebot und weitet die US-Aktivitäten des Segments aus. Auch der Präzisionsmetallfertiger Metfab mit Sitz in den USA stärkt als Ergänzung für MBraun die internationalen Fertigungskapazitäten der Gruppe.

Bereits im Januar konnte der Erwerb des Medientechnikspezialisten Pro Video mit dem Closing abgeschlossen werden. Mit dem Signing des Kaufvertrags für den italienischen Biode­kontaminationsspezialisten Amira hat Indus darüber hinaus Anfang 2026 ihren Footprint in Südeuropa ausgeweitet und den Zugang der MBraun-Gruppe zum Zukunftsmarkt Pharma und Life Sciences gestärkt.

2026 etwas belebteres Geschäft erwartet

Meyer: “Die Marktunsicherheiten durch protektionistische Handelspolitik und geopolitische Krisen bleiben für das Segment Engineering hoch. Aber wir wollen nicht stagnieren: Wir wollen – auch durch Zukäufe – weiter wachsen. Wir gehen davon aus, dass sich das Geschäft 2026 schon etwas belebt.“