
Bundesweit sank die Zahl offener Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte zwischen 2023 und 2024 um 4,3%. Deutlich stärker fiel der Rückgang in den 37 IT-Berufen aus. Die durchschnittliche Zahl offener Stellen in IT-Berufen hat sich 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 26,2% reduziert. In absoluten Zahlen gingen die offenen Stellen um 16.500 auf 46.431 zurück. Dieser Rückgang ist das Resultat einer schwachen konjunkturellen Entwicklung sowie wachsender Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung und der damit verbundenen Einsparungen der Unternehmen, die viele Investitionsprojekte zurückstellen: Insgesamt sank das Investitionsbudget der Unternehmen, da weniger finanzielle Mittel für die Umsetzung innovativer Projekte eingesetzt wurden. Dies wirkt sich auch auf die Nachfrage nach Personal aus, welches für die Planung und Umsetzung dieser Projekte benötigt wird. Am stärksten betroffen ist der Stellenrückgang für IT-Experten, die in der Regel einen Masterabschluss oder ein Diplom haben. Zwischen 2023 und 2024 reduzierte sich die Zahl offener Stellen von durchschnittlich 40.369 auf nur noch 26.753 und sank damit binnen eines Jahres um mehr als ein Drittel (-33,7%). Besonders drastisch ist die Zahl offener Stellen für Experten der Informatik (-46,2%) und der Wirtschaftsinformatik (-38,2%) eingebrochen. Auch auf den anderen Anforderungsniveaus ging die Nachfrage nach IT-Arbeitskräften deutlich zurück. Die Zahl offener Stellen für ausgebildete IT-Fachkräfte sank zwischen 2023 und 2024 um 19,6%. Etwas geringer, aber dennoch ebenfalls deutlich war der Rückgang mit 8,6% bei IT-Spezialisten.
















