
Die Importpreise waren im Juli um 1,4% niedriger als im Juli 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fielen die Einfuhrpreise im Juli gegenüber dem Vormonat Juni um 0,4%.
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im Juli hatte erneut der Rückgang der Preise für Energie mit -12,5% gegenüber Juli 2024. Gegenüber Juni fielen die Energiepreise im Durchschnitt um 0,7%.
Günstiger als im Juli 2024 waren rohes Erdöl (-22,7%), Steinkohle (-17,9%) und Mineralölerzeugnisse (-12,9%). Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es auch bei Erdgas (-3,2%). Dagegen war elektrischer Strom erheblich teurer als im Vorjahresmonat (+30,5%). Während Erdgas mit -4,7%, Steinkohle mit -1,4% und rohes Erdöl mit -0,4% auch gegenüber dem Vormonat preiswerter wurden, verteuerte sich elektrischer Strom deutlich um 37,0%. Für Mineralölerzeugnisse wurde 1,6% mehr bezahlt als im Juni.
Preissteigerungen weiterhin bei Konsumgütern und landwirtschaftlichen Gütern
Die Preise für importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im Juli um 1,6% höher als im Vorjahr, aber 0,4% niedriger als im Vormonat. Importierte Verbrauchsgüter waren dabei 2,3% teurer als im Juli 2024 (-0,5% gegenüber Juni), während sich importierte Gebrauchsgüter im Vorjahresvergleich um 1,2% verbilligten (-0,4% gegenüber Juni). Bei den Verbrauchsgütern musste insbesondere für Nahrungsmittel mit +9,4% deutlich mehr bezahlt werden als im Juli 2024. Gegenüber Juni fielen hier die Preise aber um 0,3%. Die Preise für importierte landwirtschaftliche Güter lagen im Juli um 1,9% über denen des Vorjahresmonats, aber 2,3% unter denen von Juni.
















