KI bedingt einen um 60% höheren Energiebedarf bis 2028

Repairman Checking Fridge With Digital Multimeter
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Die rasante Ausweitung der künstlichen Intelligenz wird bis 2028 einen um 60% höheren Energiebedarf herbeiführen – dies geht aus dem neuesten Economist Impact-Bericht hervor, der von FM in Auftrag gegeben wurde. Die Studie warnt, dass die globale digitale Infrastruktur angesichts des beispiellosen Energiebedarfs unter Druck geraten wird und damit umgehender Handlungsbedarf besteht. Der Bericht hebt mehrere Entwicklungen hervor, darunter: – Die künstliche Intelligenz wird den Energiebedarf bis 2028 um 60% in die Höhe treiben. – Die aktuellen Rechenzentrumskapazitäten werden sich bis 2030 verdreifachen. – Der Stromverbrauch durch Rechenzentren allein wird sich bis 2030 voraussichtlich mehr als verdoppeln und damit 945TWh (Terawattstunden) weltweit erreichen. Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge nimmt der im Zusammenhang mit KI anfallende Energieverbrauch zwar langsamer zu als der Kapazitätenausbau voranschreitet, jedoch führt die Verdopplung der durch Rechenzentren benötigten Energie zu einer enormen Belastung des Stromnetzes. Zudem wird erwartet, dass der weltweite Strombedarf in den nächsten Jahren exponentiell zunehmen wird. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das mögliche Arbeitsvolumen, das die KI einnehmen wird, nicht umfassend prognostizieren lässt.