Im ersten Quartal 2026 wurden in Deutschland 126,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und ins Netz eingespeist – 6,0 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Erneuerbare Energien stellten mit 53,3 Prozent erstmals wieder die Mehrheit und legten insgesamt um 30,9 Prozent auf 67,5 Milliarden Kilowattstunden zu, während konventionelle Energieträger um 1,8 Prozent auf 59,1 Milliarden Kilowattstunden sanken.
Treiber des Zuwachses war vor allem die Windkraft: Sie stieg um 28,8 Prozent auf 42,8 Milliarden Kilowattstunden und blieb mit 33,8 Prozent wichtigster Energieträger; der starke Anstieg liegt auch an einem ungewöhnlich windarmen ersten Quartal 2025. Photovoltaik ging dagegen um 7,4 Prozent auf 10,3 Milliarden Kilowattstunden zurück.
Bei den konventionellen Quellen sank Kohlestrom um 5,1 Prozent (Anteil: 24,1 Prozent), während die Stromerzeugung aus Erdgas um 3,2 Prozent zunahm, der Anteil am Mix aber leicht auf 20,0 Prozent fiel. Außenhandel: Stromimporte gingen um 15,5 Prozent zurück, Exporte stiegen um 16,4 Prozent – Deutschland war damit erstmals seit Ende 2023 über ein Quartal wieder Nettoexporteur.
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