
Der VDMA meldet, dass sich der Auftragseingang im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 18% verringert hat. Das Inlandsgeschäft verringerte sich um 5%, während die Bestellungen aus dem Ausland ein Minus von 22% aufwiesen.
Im von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich von April bis Juni lagen die Bestellungen insgesamt um real 2% unter dem Wert des Vorjahres. Die Inlandsaufträge verzeichneten ein Plus von 8%, die Auslandsorders verringerten sich um 5%. Im ersten Halbjahr konnte ein Plus von real 8% erzielt werden. Das Inlandsgeschäft wies hierbei ein Plus von 6% auf, während Orders aus dem Ausland um 9% zulegten.
„Im Juni mussten der bayerische Maschinen- und Anlagenbau ein zweistelliges Minus bei Neuorders hinnehmen. Der Zollstreit mit den USA hat für große Verunsicherung gesorgt und die Investitionslaune kräftig gedrückt. Für das erste Halbjahr konnte dennoch insgesamt betrachtet ein Plus im Auftragseingang verbucht werden. Angesichts des schwierigen Marktumfelds ist das ein solides Ergebnis“, sagt Elgar Straub, Geschäftsführer des VDMA Bayern.
















