
Lapp erzielte im Geschäftsjahr 2025 (1. Oktober 2024 – 30. September 2025) nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz von über 1,9Mrd.€ (Geschäftsjahr 2024: 1,8Mrd.€).
Seinen starken Wachstumstrend in Asien setzt der Spezialist für Verbindungslösungen insbesondere in Ländern wie Indien, China und Südkorea fort. Europa bleibt für den größten Teil an Lapps weltweitem Umsatz verantwortlich. Doch gerade hier belasten steigende Kosten und die schwache Konjunktur das Geschäft. Auf dem amerikanischen Kontinent widersetzt sich Lapp mit solidem Wachstum den zollpolitischen Unsicherheiten. Weltweit beschäftigt Lapp zum Stichtag Ende September rund 5.700 Mitarbeitende.
Matthias Lapp, CEO der Lapp Gruppe, sagt: „Schon seit Jahrzehnten setzen wir auf konsequente Internationalisierung. Diese Strategie zahlt sich gerade in geopolitisch angespannten Zeiten aus. Insbesondere in Lateinamerika und Asien sehen wir großes Potenzial für unsere Produkte und Lösungen: Das zeigen auch unsere Zukäufe in China und Brasilien in den vergangenen Monaten.“ Verhaltener äußert sich der Familienunternehmer zum Heimatmarkt: „In Europa haben wir uns nach Umsatzverlusten im Vorjahr auf schwachem Niveau stabilisiert. Doch insbesondere in Deutschland müssen wir an Kosten, Prozessen und Strukturen arbeiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“
Auf das laufende Geschäftsjahr 2026 blickt Matthias Lapp mit vorsichtigem Optimismus: „Wir erwarten, unser Wachstum in Asien und auf dem amerikanischen Kontinent fortzusetzen. Die Lage in Deutschland und Europa bleibt herausfordernd. Global betrachtet befinden wir uns als Lapp Gruppe in einem hervorragenden Umfeld. Mehr Energie, mehr Daten, mehr Verbindungen: Unsere Kunden sind in Zukunftsbranchen wie erneuerbaren Energien, Batteriespeichersystemen, Datencentern und Intralogistik. Diese tragen immer stärker zu unserem Umsatz bei.“
















