
Während der kompakte Sensorkopf direkt am Prüfobjekt positioniert wird, kann die Verstärkereinheit flexibel im Schaltschrank oder außerhalb des Sichtbereichs installiert werden. Die Trennung ist insbesondere in Hochtemperaturbereichen von Vorteil: Die Auswerteeinheit kann außerhalb des heißen Bereichs installiert werden, während der Sensorkopf nahe am Prüfobjekt bleibt. Auch bei der Erkennung kleinster Objekte zeigen faseroptische Sensoren ihre Stärken. Die einfache Handhabung spielt hierbei eine entscheidende Rolle, da sie eine präzise Ausrichtung auf das Ziel erleichtert.
Einfache Parametrierung und Pinklicht-Modus
Der Lichtleiter-Verstärker P1XD wurde entsprechend der Anforderung einer benutzerfreundlichen Bedienung entwickelt, um eine schnelle und unkomplizierte Parametrierung zu ermöglichen. Mit seinem s/w-Display bietet er eine hohe Lesbarkeit, selbst bei schwierigen Blickwinkeln oder in hellen Umgebungen, und erlaubt die sofortige Ablesung von Diagnose- und Zustandsinformationen. Status-LEDs unterstützen bei der Fehlererkennung. Die manuelle Konfiguration von NO/NC, Lichtart und Schaltpunkt ermöglicht eine präzise Anpassung des Sensors an die jeweilige Anwendung, ohne den Einsatz einer komplexen Software. Für eine noch schnellere Wartung sorgt die drahtlose NFC-Kommunikation. Sie realisiert eine unkomplizierte Übertragung von Konfigurationsdaten zwischen Sensor und mobilen Endgeräten. Ergänzend dazu bietet die IO-Link-Schnittstelle eine nahtlose Integration in Automatisierungssysteme.
Für anspruchsvolle Anwendungen mit variierenden Folienfarben und -oberflächen bietet der Lichtleiter-Verstärker mit dem Pinklicht-Modus eine innovative Lösung. Durch die gleichzeitige Aktivierung von roten und blauen LEDs sorgt der Modus für eine deutlich erhöhte Lichtleistung. Dadurch können selbst nicht transparente Folien zuverlässig durchleuchtet werden, um beispielsweise Klebereste oder andere Verunreinigungen sicher zu erkennen. Der Modus lässt sich per Tastendruck, IO-Link oder NFC aktivieren. Zusätzlich ermöglicht die Multi-Unit-Funktion den Betrieb mehrerer Sensoren in einem Verbund, ohne gegenseitige Beeinflussung. Dies reduziert den Installationsaufwand, da nur der Master mit Strom versorgt werden muss, und sorgt für eine präzise Koordination der Sensoren.





















