Blueprint für konsequent vereinfachte Safety

Safety-Baukasten von Neuron Automation
Safety-Baukasten von Neuron AutomationBild: Neuron GmbH

Funktionale Sicherheit gilt in der Automatisierung oft als teuer, komplex und langwierig. Mit seinem modularen Safety-Baukasten präsentiert Neuron Automation auf der SPS eine Plattform, die Functional Safety radikal vereinfacht – standardisiert, skalierbar und sofort nutzbar. Der Safety-Baukasten kombiniert vollständig zertifizierte Hardware- und Firmware-Module mit wiederverwendbaren Software-Bibliotheken. Hersteller können so sichere Automatisierungslösungen – von Steuerungen über Antriebe bis Sensorik – wesentlich schneller umsetzen. SafeMotion-Funktionen lassen sich einfach realisieren oder nachrüsten. Zwei Hardware-Designs (Small und Performance Controller) bilden die Basis, ergänzt um vorzertifizierte Firmware-Pakete mit Motion-Bibliotheken, FSoE-Kommunikation und Engineering-Tools.

Eine Plattform: Auf Multicore-Architektur basierend, erlaubt der Baukasten die parallele Ausführung von Safety- und Non-Safety-Funktionen auf einer Plattform. Dadurch sinken Hardware- und Platzbedarf um bis zu 50%. Vorgefertigte Architekturen verkürzen Entwicklungs- und Zertifizierungszeiten von mehreren Jahren auf unter zwölf Monate.

Volle Freiheit für neue Architekturen: Mit der neuen, hardware-unabhängigen Safety-Lösung lassen sich Sicherheitsfunktionen künftig direkt auf beliebigen Controllern implementieren – ohne spezielle Safety-Hardware. Damit wird Functional Safety zur integrierbaren Software-Funktion und eröffnet neue Freiheitsgrade in Design, Performance und Kosten.

Vollumfängliches Safety-Engineering-Tool: Das Engineering-Tool Neuron Power Engineer 3.30 bietet eine durchgängige Umgebung für sichere und nicht-sichere Anwendungen – inklusive IEC- und Hochsprachen-Editoren, Test-Management und Bibliotheks-Support. Für 2026 kündigt das Unternehmen zusätzlich das webbasierte Neuron Smart Engineer mit KI-gestützter Code- und Testgenerierung an.