Adäquates Schutzniveau für das Unternehmensnetz
Mit Blick auf die Sicherheit kann der neue Mobilfunkstandard 5G ein Schritt in die richtige Richtung sein. Eine abschließende Beurteilung darüber lässt sich allerdings momentan noch nicht treffen, da bislang nur die Basis-Technologie vorhanden ist. Bis zur Einsatzbereitschaft dieses neuen Standards ist noch ein weiter Weg zu gehen, mit nicht wenigen Herausforderungen. Eine Problemstellung, die sich jedoch heute bereits prognostizieren lässt, wird in erster Linie der Aufbau eines adäquaten Schutzniveaus für das Unternehmensnetzwerk sein – also alle, über 5G verbundenen, Endgeräte abzusichern sowie die Kontrolle darüber behalten zu können. Die Brisanz wurde durch die Aussage von Trend Micro in Barcelona bekräftigt, dass in 2019 Angreifer in einen Wettbewerb treten würden, um möglichst viele IoT-Geräte unter ihre Kontrolle zu bringen. Im Hinblick auf diese Bedrohungslage wurden auf dem diesjährigen MWC gute Lösungsansätze präsentiert – vor allem von israelischen Unternehmen und Startups. Ein Knackpunkt im Rahmen der Implementierung könnte bei einigen Produkten jedoch sein, dass es hier einer Kooperation mit den Telekommunikationsprovidern bedarf. Diese tun sich bislang mit der Einführung von Sicherheitsmaßnahmen in ihren Netzen noch schwer, wie sich z.B. beim Thema Verschlüsslung gezeigt hat. Obwohl in allen Standards Sicherheitsfeatures integriert sind, werden diese selten freigeschaltet, da das den Datenverbrauch erhöht.
















