TÜV Rheinland stellt erstes UKCA-Zertifikat für Schmersal aus

Erstes UKCA-Zertifikat für Schmersal: Jörg Eisold (l.), Schmersal Gruppe, und Gebhard Bouwer,  Zertifizierer TUV Rheinland UK Ltd.
Erstes UKCA-Zertifikat für Schmersal: Jörg Eisold (l.), Schmersal Gruppe, und Gebhard Bouwer, Zertifizierer TUV Rheinland UK Ltd.Bild: K.A. Schmersal Holding

TÜV Rheinland hat, als offiziell anerkannte Prüfstelle durch das britische Regierungsamt für Business, Energy & Industrial Strategy BEIS, das erste Zertifikat für die Prüfung der Sicherheitszuhaltungen AZ300, AZM300 und AZM300-AS von Schmersal entsprechend der UKCA-Anforderungen ausgestellt. UKCA steht für United Kingdom Conformity Assessment. Seit dem offiziellen Brexit ist diese neue Kennzeichnung auf Produkten erforderlich, die in England, Wales und Schottland verkauft werden. Das UKCA-Zeichen ersetzt damit das CE-Kennzeichen des EU-Binnenmarktes, das derzeit noch bis Ende 2022 für eine Produktzulassung auf dem britischen Markt akzeptiert wird. „Uns war sehr bewusst, dass der britische Markt für viele unserer Kunden bedeutend ist und wir als Prüfinstitut hier schnelle und unproblematische Unterstützung hinsichtlich der neuesten regulatorischen Anforderungen bieten müssen“, so Thomas Steffens, Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle Funktionale Sicherheit & Cybersecurity von TÜV Rheinland Industrie Service. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt mit der Sicherheitszuhaltung AZM300 wird Schmersal nun systematisch weitere Produkte nach UKCA zertifizieren lassen: zunächst die Zuhaltungen anderer Baureihen und anschließend auch elektronische Sicherheitsschalter, Sicherheitsrelaisbausteine und Sicherheitslichtgitter. „Unser Ziel ist es, die gängigsten und am häufigsten nachgefragten Produkte von Schmersal bis zum 1. Januar 2023 mit dem UKCA-Zertifikat auszustatten, damit unsere Kunden ihre Maschinen richtlinienkonform in Großbritannien in Verkehr bringen können“, sagt Jörg Eisold, Leiter Prüfungen, Normengremien und Verbandsarbeit bei der Schmersal Gruppe.