- Web Interface zur Konfiguration/Parametrierung/Verwaltung
- Datenbank für die Konfiguration
- Highspeed Data Cache
- Historische Datenbank
- Benutzerverwaltung
Es werden Interfaces, Objekte, Funktionen und Methoden bereitgestellt, die es ermöglichen, Plugins zu implementieren. Durch dieses Konzept ist Codabix beliebig erweiterbar und anpassbar. So lassen sich problemlos spezielle Datenformate oder Maschinen mit eigenen Übertragungstelegrammen integrieren. Ebenso lassen sich so Verbindungen zu externen Services von Drittanbietern oder der Aufbau von Clustern realisieren. Über Plugins werden Maschinen, IT-Systeme und Benutzer verbunden. Sie werden je nach Anwendung und Zweck in eine der drei Kategorien eingeteilt:
- Device Plugins dienen zum Anschluss SPSen, CNCs, I/Os oder seriellen Geräten. Für Simatic-S7-Verbindungen lassen sich Variablen direkt aus der Simatic-Programmier-Software importieren. Über das OPC-UA/Euromap-Plugin lassen sich beispielsweise Arburg-Kunststoffgießmaschinen anbinden. In Codabix muss lediglich die OPC-UA-Verbindung definiert werden. Ein Browsen am definierten Server erstellt vorhandene Variablen automatisch. Diese lassen sich einfach ins System einbinden.
- Interface Plugins werden verwendet, um interaktive Verbindungen zu IT-Systemen oder Anwendern herzustellen. Diese sind z.B. Anbindung von OPC UA Clients, Realisierung von Nach-/Vorverarbeitung (Script Plugin) oder Bereitstellung der Daten für Bedien- und Analyse-Tools. Der Zugriff auf die Variablen des Systems kann beliebigen Benutzergruppen detailiert zugeteilt werden. So kann skaliert werden, welche OPC UA Clients auf welche Anlagenteile Zugriff erhalten. Im Script Plugin können sämtliche Variablen parallel vor- oder nachverarbeitet werden.
- Exchange Plugins realisieren die Integration von Datensystemen. Dazu zählen z.B. Datenbanken, Dateien oder Tabellenkalkulationen. Die Verbindung zu anderen Datensystemen ist dabei stets erweiterbar. So wird z.B. im Database-Plugin lediglich die Verbindung zur Datenbank konfiguriert. Durch Browsen der Datenbank über das Web-Frontend werden die existierenden Tabellen und Spalten automatisch als Codabix-Variablen erzeugt. Durch SQL-Expressions lässt sich das Lese- und Schreibverhalten zur Datenbank festlegen. Auf diese Weise lassen sich auch beliebige Zeilen einer Spalte als Variablen über Codabix ansprechen. SPS oder OPC UA Client können so direkt aus der Datenbank lesen und schreiben.
Weg des Prozesswertes
Je nach Eigenschaft der Datenquelle und des Datenziels gelangen die aktuellen Werte im Polling- oder Event-Verfahren in die Data Bridge. Nach Eintreffen sind diese automatisch im Highspeed Data Cache des Systems verfügbar. Die Werte können Zeitstempel und Qualitätsinformationen enthalten. Aktualwerte lassen sich automatisch in der historischen Datenbank mit Zeitstempel ablegen. Im Script Plugin kann beim Eintreffen eine Event-Funktion ausgeführt und eine Nachverarbeitung der Daten durchgeführt werden. So könnte man beispielsweise einen Datenstrom in einzelne Variablenwerte splitten oder die Variablenwerte wieder zu einem Datenstrom zusammenführen. Mit wenig Aufwand kann der Anwender also eigene Plugins erstellen. Im 4. Quartal strebt Traeger die Veröffentlichung einer Developer-Version von Codabix an. Dazu wird ein Interface für C# herausgegeben, mit dem der Anwender eigene Plugins, Maschinen und Datenformate integrieren kann.





















