Die exakte Zeit stellt eine notwendige Voraussetzung für viele Anwendungen dar. Diese reichen von der Datenanalyse und Prognose durch künstliche Intelligenz bis zur Zertifikatsprüfung für Security. Durch die Integration von PTP in PLCnext Technology lässt sich die Uhrzeitsynchronisation nun noch präziser und einfacher umsetzen. Und das mit der bestehenden Hardware der jeweiligen Produkte.

Die Uhrzeitsynchronisation in den Automatisierungsgeräten erfolgt durch den Abgleich der Gerätezeit mit einer externen Zeitquelle, die ihre Zeit (t) regelmäßig ins Netzwerk sendet. Aufgrund von Übertragungszeiten (d) entstehen dabei Verzögerungen und damit Abweichungen. Mit NTP sind typischerweise Genauigkeiten im Millisekundenbereich erreichbar. Eine höhere Präzision ist kaum möglich, da sich die Laufzeiten über die Netzwerkknoten addieren und das Endgerät diese Abweichung nicht kompensieren kann. PTP hingegen gleicht diese Latenzen aus: Mithilfe hardwaregestützter Zeitstempel messen die beteiligten Geräte die Laufzeiten der Synchronisationstelegramme und korrigieren sie aktiv. So wird eine deutlich präzisere, deterministische Uhrzeitsynchronisation erreicht.

Funktionsweise von NTP und PTP

Die Uhrzeitsynchronisation in den Automatisierungsgeräten erfolgt durch den Abgleich der Gerätezeit mit einer externen Zeitquelle, die ihre Zeit (t) regelmäßig ins Netzwerk sendet. Aufgrund von Übertragungszeiten (d) entstehen dabei Verzögerungen und damit Abweichungen. Mit NTP sind typischerweise Genauigkeiten im Millisekundenbereich erreichbar. Eine höhere Präzision ist kaum möglich, da sich die Laufzeiten über die Netzwerkknoten addieren und das Endgerät diese Abweichung nicht kompensieren kann. PTP hingegen gleicht diese Latenzen aus: Mithilfe hardwaregestützter Zeitstempel messen die beteiligten Geräte die Laufzeiten der Synchronisationstelegramme und korrigieren sie aktiv. So wird eine deutlich präzisere, deterministische Uhrzeitsynchronisation erreicht.

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