Praxisbeispiel: Effizienz steigern durch RFID-System Turcks BL ident überzeut Anwender Bayer CropScience AG auch durch Codesys-Programmierbarkei

In ihren Monheimer Forschungslabors suchen die Wissenschaftler von Bayer CropScience unter Nutzung modernster technischer Anlagen kontinuierlich nach neuen Wirkstoffen. Diese werden in langjähriger Arbeit zu leistungsfähigen Pflanzenschutzmitteln für die weltweite Landwirtschaft entwickelt. Einer der ersten Schritte auf dem Weg zu einem marktfähigen Präparat ist das so genannte Primär-Screening. In diesem Verfahren werden neu entwickelte Substanzen auf ihre Wirksamkeit getestet, indem sie vollautomatisch auf Pflanzen appliziert werden. Ist eine Wirkung feststellbar, folgen weitere Untersuchungen – zunächst im Labor, dann im Gewächshaus und schließlich im Freiland. Vollautomatisches Primär-Screening Für das Primär-Screening hat Bayer CropScience eine vollautomatisierte Spritzstraße entwickelt, die mehr als 25.000 Sprühapplikationen pro Jahr ermöglicht. In jedem Applikationszyklus werden gleichzeitig drei Pflanzensets mit drei unterschiedlichen Prüfsubstanzen besprüht. Die Pflanzensets enthalten jeweils die Wirtspflanzen für acht Pflanzenkrankheiten. \“Hier im Primär-Screening werden täglich bis zu 100 neue Präparate in unterschiedlichen Konzentrationen vollautomatisch auf Planzen gespritzt\“, sagt Bernd Schulten, Betriebsingenieur bei Bayer Crop­Science. Um hier nicht den Überblick zu verlieren, laufen alle Versuche mit Softwareunterstützung. \“Wir bekommen Versuchspläne aus dem Rechenzentrum. Diese lesen wir hier ein, arbeiten sie ab und spielen die Ergebnisse wieder zurück\“, so Schulten. A&O bei diesem Verfahren ist die eindeutige Identifizierung der Pflanzensets und die Zuordnung zu den applizierten Prüfsubstanzen. Nachdem man die Pflanzschalen ursprünglich mit Barcode-Aufklebern versehen hatte, wurde die Anlage im letzten Jahr auf berührungslose RFID-Technik umgerüstet. \“In Zusammenarbeit mit dem Industriedienstleister Tectrion, der alle Anlagen in Monheim wartet und auf dem neuesten Stand hält, haben wir in unserer Anlage eine dritte Spritzkabine nachgerüstet und das gesamte System mit einer neuen SPS versehen. Während früher die einzelnen Anlagen­teile wie Spritzkabinen, Fördertechnik und Pipettierer lediglich untereinander Signale ausgetauscht haben, können wir jetzt alles per SPS steuern und überwachen\“, erklärt Schulten das Projekt. \“In diesem Zusammenhang wollten wir weg von den Barcode-Aufklebern, die bei der gewellten Form der Schalen und diesen Umgebungs­bedingungen nicht optimal waren, zumal sich auch der Drucker als sehr wartungsintensiv gezeigt hatte.\“ Auf der Suche nach der idealen RFID-Lösung hat das technische Projekt-Team viele Systeme und Anbieter betrachtet. Am Ende des Anbietervergleichs fiel die Entscheidung auf Turcks RFID-System BL ident, das alle Beteiligten überzeugen konnte. \“Wir wollten ein RFID-System, das einfach zu handhaben, robust und vergleichsweise kostengünstig ist. Das haben wir mit dem Turck-System geschafft\“, kommentiert Schulten das Ergebnis der Wettbewerbsanalyse. Einfaches Handling dank CoDeSys