Das gilt insbesondere beim Einsatz aktueller Kamera-Modelle mit ihren hohen Zeilenfrequenzen. \“Letztendlich bestimmt die Zeilenfrequenz die notwendige Beleuchtungsstärke. Je höher die Bildfrequenz, desto kürzer die Belichtungszeit und desto mehr Licht pro Zeiteinheit wird benötigt. Eine Signalverstärkung, wie sie von einigen Kameraherstellern empfohlen wird, führt nur zu erhöhten Rauschpegeln, nicht zu besseren Bildern\“, erklärt Markus Schnitzlein. Merkmale einer idealen Beleuchtung sind – neben einer ausreichenden Bestrahlungsstärke am Objekt – eine homogene Lichtverteilung, die Konstanz des Emissionsspektrums sowie die Konstanz der Lichtleistung. Kriterien, die moderne LED-Beleuchtungssysteme heute durchgängig erfüllen und damit traditionelle Beleuchtungssysteme, beispielsweise auf Basis von klassischen Halogen- oder Xenon-Hochdrucklampen, immer häufiger verdrängen. \“Lebensdauer, Stabilität und Handhabung sprechen eindeutig für die LED\“, so Markus Schnitzlein. Die Beleuchtung wurde vom Unternehmen mit dem Ziel konzipiert, eine gleichmäßige Lichtverteilung und leistungsstarke Linien-Beleuchtung für die rauscharme Farbbildgewinnung anbieten zu können. Bei einer Fokussierung auf 60mm und geeigneter Wärmeabfuhr sind Beleuchtungsstärken bis zu 2,5 Millionen Lux realisierbar. Durch die Verwendung von nur einer LED-Selektionsklasse gibt es keine farbbedingten messtechnischen Abweichungen innerhalb der Beleuchtungszeile. Das Fabrikat fokussiert das emittierte Licht der LEDs durch eine spezielle und patentrechtlich geschützte Spiegeltechnologie, die eine perfekte Lichtformung und eine gute Gleichmäßigkeit der Lichtverteilung im Fokusbereich ermöglicht. Durch die Nutzung eines Spiegels zur Lichtbündelung (reflektive Lichtfokussierung) ergeben sich – im Gegensatz zu Beleuchtungssytemen mit Stablinsen (refraktive Lichtfokussierung) – keine chromatischen Abbildungsfehler. Deshalb erzeugt das Modul eine gute spektrale Gleichmäßigkeit im Beleuchtungsfokus ohne Farbabweichungen. Die Einstellung der Beleuchtungshelligkeit erfolgt über die PC-Bediensoftware \’Illumination Setup Tool\‘ (IST). Die Steuerung kann alternativ manuell über den Anwender oder automatisiert erfolgen. Zu diesem Zweck verfügt der Kontroller des Beleuchtungsmoduls über eine Ethernet-Schnittstelle. Intelligenten Zeilenkameras der neuesten Generation eröffnet sich so die Möglichkeit, über einen Regelkreis die Eigenschaften der Beleuchtung in Abhängigkeit von den aktuellen Umgebungsbedingungen individuell einzustellen. \“Stellt die Sensorik der Kamera fest, dass das abzubildende Objekt sehr dunkel ist, wird das Bild durch Verstärkung der Beleuchtung aufgehellt, um den gesamten Grauwert- bzw. Farbbereich der Kamera nutzen zu können. Das Ergebnis sind scharfe, rauscharme Bilder\“, so Markus Schnitzlein. Das Produkt ist in den Standardlängen 170, 340, 510 und 680mm in allen relevanten Lichtfarben (IR, R, G, B und Weiß) sowie mit Fokussierungen von 60, 95 und 190mm lieferbar. Die Beleuchtungsmodule können beliebig oft in einer Reihe aneinandergesetzt werden, ohne dass die Lichthomogenität darunter leidet. Das Gerät verfügt über eine passive Kühlung. Ihre Kühlleistung kann über die Auswahl eines geeigneten Kühlkörpers an die Einbaubedingungen und die Anforderungen an die Lichtleistung angepasst werden. Ein Flüssigkühlsystem für extreme Anforderungen ist ebenfalls vorgesehen. Aufgrund eines robusten und staubdichten Aluminium-Gehäuses sind die Beleuchtungseinheiten auch für raue Industrieumgebungen gewappnet. Eine einfache Systemintegration kann dank vorhandener Montagelöcher ebenfalls realisiert werden. Vision 2011: Halle 6, Stand 18
Wo viel Licht, da wenig Rauschen
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