
Igus konnte seinen Umsatz für das Jahr 2025 auf 1,155Mio.€ zu steigern – ein Plus von 4,4% im Vergleich zum Vorjahr. Die drei größten Absatzmärkte sind China, Deutschland und die USA, die insgesamt rund 60% des Umsatzes ausmachen. Insgesamt hat Igus im Jahr 2025 allein 42,2Mio.€ in das Innovationszentrum in Köln sowie 11,5Mio.€ in Beteiligungen investiert. Hinzu kommen 70,7Mio.€ in die weltweiten Tochtergesellschaften. Die Mittel fließen u.a. in neue Grundstücke, Gebäude und moderne Werkzeuge. Alles mit dem Ziel, Kunden künftig noch schneller und zuverlässiger beliefern zu können. Weltweit sind 5.423 Mitarbeitende bei Igus beschäftigt, 185 mehr als 2024, und 2.044 davon allein in Deutschland. Um bis 2027 unabhängig vom externen Arbeitsmarkt zu werden, hat das Unternehmen für 600.000€ eine eigene Ausbildungsfabrik am Hauptsitz Köln aufgebaut. Um stets hohe Qualität gewährleisten zu können, ist das weltweit größte Testlabor der Branche mit mittlerweile 5.500mm2 noch größer geworden. „Die Erweiterung unserer Testflächen im Neubau um 1.500mm2 ausschließlich für unsere Dry-Tech Produkte schafft die Basis für neue Kapazitäten und Innovationen wie PTFE- und Bisphenol-freie Werkstoffe“, so Artur Peplinski, CEO und Sprecher der Geschäftsführung bei Igus.
Neue Niederlassungen und lokale Produktion für noch mehr Kundennähe
Zwar fertigt Igus rund 95% seiner Bauteile nach wie vor in Deutschland. Doch nimmt der Trend zur lokalen Produktion überall auf der Welt zu. Entwicklungen wie China first oder America first sind Ausdruck dieser Realität. Um lokale Herausforderungen besser verstehen und bedienen zu können sowie die eigene Ökobilanz zu verbessern, hat Igus seine Werke in China, den USA, Polen, der Türkei und Japan 2025 ausgeweitet. Entstanden sind vielerorts größere Lager- und Montagefabriken. „Allein durch den Ausbau der lokalen Produktionskapazitäten in China und den USA haben wir 2025 rund 1,2Mio. kg Transportgewicht eingespart – ein signifikanter Beitrag zur CO?-Reduktion“, betont Artur Peplinski. Neue Niederlassungen hat das Unternehmen zudem in Australien, Marokko, der Elfenbeinküste und in Lettland gegründet.
Nachhaltigkeit bleibt dabei ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Seit 2025 produziert Igus am Hauptsitz in Köln nach Scope?1 und?2 klimaneutral. Auch die eigene Recyclingplattform chainge wächst weiter: Bisher wurden 235 Tonnen ausgedienter Energieketten zurückgenommen. „Ein wichtiger Fortschritt ist die neue ISO-zertifizierte Validierung, mit der wir die CO2-Einsparungen unseres Energieketten-Recyclings für Kunden transparent nachweisen können“, erklärt Artur Peplinski.
















