
Die Importpreise waren im Februar 2026 um 2,3% niedriger als im Februar 2025. Im Januar 2026 und im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber den Vorjahresmonaten ebenfalls bei -2,3% gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im Februar gegenüber dem Vormonat Januar um 0,3%.
Die Exportpreise waren im Februar um 0,1% niedriger als im Februar 2025. Im Januar hatten die Preise um 0,2% über denen von Januar 2025 gelegen, im Dezember 2025 hatten sie sich gegenüber dem Vorjahresmonat nicht verändert (0,0%). Gegenüber Januar stiegen die Ausfuhrpreise geringfügig um 0,1%.
Energie mit größtem Einfluss auf Rückgang der Importpreise im Vorjahresvergleich
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im Februar hatte erneut der Rückgang der Preise für Energie mit -20,9% gegenüber Februar 2025. Gegenüber Januar stiegen die Energiepreise aber wieder an, im Durchschnitt um 0,9%. Auf die Februarergebnisse der Import- und auch der Exportpreise hatten die Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar keinen Einfluss.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise fielen die Importpreise im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2%. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 0,2%. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 1,6% unter dem Stand von Februar 2025 und veränderte sich gegenüber Januar 2026 nicht (0,0%).
Energie mit größtem Einfluss auf Rückgang der Exportpreise im Vorjahresvergleich
Bei der Ausfuhr hatte im Februar der deutliche Rückgang der Energiepreise (-19,5% gegenüber Februar 2025 und -2,6% gegenüber Januar 2026) den größten Einfluss auf die Preisentwicklung insgesamt. Erdgas war 26,7% billiger als im Vorjahresmonat (-6,3% gegenüber Januar 2026), die Preise für Mineralölerzeugnisse lagen 11,0% unter denen von Februar 2025, aber +3,8% gegenüber Januar 2026.
















