Der MESDAH-Verband e.V. lädt am 17. Juni 2026 (10–18 Uhr) ins WTZ Tagungszentrum Heilbronn zum Workshop „From Data to Action – Smart Manufacturing in der Praxis“ ein. Im Fokus steht, wie produzierende Unternehmen ihre bislang ungenutzten Produktionsdaten sinnvoll für KI und die Smart Factory einsetzen – inklusive der Frage, wo ein KI-Projekt startet, welche Rolle MES und IIoT spielen und wie sich Hype von realen Anwendungen trennen lässt.
Am Vormittag geben zwei Keynotes Orientierung: Dr. Ing. Harald Hoff (HERE GmbH) erklärt das Zusammenspiel von MES und IIoT und grenzt Visionen von machbarer Praxis ab. Dr. Constanze Hasterock (Fraunhofer IOSB) zeigt anhand von Branchenbeispielen, wie KI Qualitätsprobleme früh erkennt, Ausschuss reduziert und Anlagen besser parametrisiert.
Nachmittags folgen drei praxisnahe Workshops in Kleingruppen (max. 8 Personen): zu Agentic AI im MES-Umfeld (Aptin Germany), zur professionellen Planung und Umsetzung industrieller KI-Projekte (Fraunhofer IOSB) sowie zu konkreten Vorgehensweisen und Tools für Smart-Manufacturing-Initiativen (HERE GmbH). Teilnehmende erhalten ein Zertifikat, umsetzbare Ansätze und Networking-Möglichkeiten; wegen begrenzter Plätze wird frühzeitige Anmeldung empfohlen.
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Workshop ebnet produzierenden Unternehmen den Weg zur Smart Factory
KI in der Praxis
In den Produktionshallen entstehen täglich große Datenmengen, die aber in vielen Unternehmen noch ungenutzt bleiben. Um dies zu ändern, stellen sich Fertigungsverantwortliche verschiedene Fragen: Wo beginnt ein sinnvolles KI-Projekt? Welche Rolle spielt das MES auf dem Weg zur Smart Factory? Und wie lassen sich Hype und reale Einsatzszenarien voneinander trennen? Genau diese will der Workshop ‚From Data to Action: Smart Manufacturing in der Praxis‘ beantworten, den der MES D.A.CH Verband e.V. am 17. Juni von 10:00 bis 18:00 Uhr im WTZ-Tagungszentrum Heilbronn ausrichtet.
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Der Workshop ‘From Data to Action: Smart Manufacturing in der Praxis‘ adressiert vor allem MES- und IIoT-Projektverantwortliche, Produktions- und Werksleiter, IT-Entscheider in fertigenden Unternehmen sowie Fachkräfte, die KI-Projekte in der Produktion anstoßen oder begleiten. – Bild: MES D.A.CH Verband e.V. / faktorzwei GmbH
Vormittag: Zwei Keynotes liefern Orientierung statt Buzzwords
Den fachlichen Rahmen des Workshops setzen zwei Impulsvorträge. Der neutrale MES-Berater Dr.-Ing. Harald Hoff von der HIR GmbH geht beim ersten der Frage nach, warum MES und IIoT auf dem Weg zur Smart Factory untrennbar zusammengehören. Er erläutert auch wo Unternehmen Zukunftsvision von machbarer Realität trennen müssen. Anschließend zeigt Dr. Constanze Hasterok vom Fraunhofer IOSB anhand von Anwendungsbeispielen aus verschiedenen Branchen, wie KI-gestützte Modelle Qualitätsprobleme frühzeitig erkennen, Ausschuss reduzieren und Anlagen effizienter parametrieren.
Nachmittag: Drei Praxisworkshops ermöglichen Arbeiten am System
Nach dem gemeinsamen Mittagessen können die Teilnehmenden an einem von drei vertiefenden Workshops teilnehmen. Die Gruppengröße ist bewusst auf acht Personen pro Workshop begrenzt, um echtes Arbeiten am System zu ermöglichen:
Der Workshop MES meets AI: Dein digitaler Co-Worker in der Fertigung von Aptean Germany führt in Agentic AI ein – also KI, die nicht nur antwortet, sondern handelt. Teilnehmende erleben live, wie autonome KI-Agenten MES-Prozesse steuern, und gestalten einen eigenen Agenten selbst mit.
Die Session Professionelle Planung und -management von KI-Projekten in der Industrie vom Fraunhofer IOSB vermittelt Methoden und Werkzeuge, mit denen industrielle KI-Vorhaben strukturiert aufgesetzt und erfolgreich durchgeführt werden – illustriert an realen Projektbeispielen der Workshopleiter.
Und der Workshop Wie kommt das ‚Smart‘ in die Factory von der HIR GmbH liefert praxisnahe Vorgehensweisen und Tools für den Start oder die Fortführung von Smart-Manufacturing-Initiativen – abgestimmt auf die jeweilige Ausgangssituation im Unternehmen.
Teilnehmende nehmen nicht nur ein Zertifikat mit nach Hause, sondern konkrete Ansätze, die sich im eigenen Unternehmen weiterverfolgen lassen, sowie ein erweitertes Netzwerk aus Branchenexperten und Gleichgesinnten.
Aufgrund der kleinen Gruppengrößen in den Nachmittagsworkshops empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im April gegenüber März saison- und kalenderbereinigt um 0,4% gestiegen.
In der modernen Softwareentwicklung gehören Versionskontrolle mit Git, mehrsprachige Codebasen, KI-gestützte Assistenten, Extensions statt monolithischer Toolchains mittlerweile zum Standard.