
Anfang Mai wurde der FH OÖ Campus Hagenberg erneut zum Treffpunkt der Cybersecurity-Community beim Security Forum. Die Veranstaltung war vollständig von Studierenden des Studiengangs Sichere Informationssysteme im Rahmen ihres studiengangsnahen Vereins ‚Hagenberger Kreis zur Förderung der digitalen Sicherheit‘ organisiert. Besonders im Fokus standen Social Engineering und der sogenannte ‚Human Factor‘ – aktuell eine der kritischsten Schwachstellen in der Cybersecurity. Seit über 20 Jahren bietet die Konferenz hochkarätige Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Cybersicherheit. Insgesamt wurden 21 Fachvorträge in deutscher und englischer Sprache gehalten.
Die Internationalität der Konferenz wurde durch renommierte Experten aus mehreren europäischen Ländern unterstrichen, von Belgien über die Niederlande bis Großbritannien. Zu den Highlights zählten Eddy Willems (Belgien), ein international anerkannter Cybersecurity-Experte mit fast 40 Jahren Erfahrung, sowie Righard Zwienenberg (Niederlande), Spezialist für Computerviren. Ihr Eröffnungsvortrag zeigte, wie Social Engineering – also die gezielte Manipulation von Menschen zur Preisgabe sensibler Informationen – durch KI, Large Language Models und Deepfakes massiv an Schlagkraft gewinnt, indem Angriffe automatisiert, täuschend echt und in großem Maßstab durchgeführt werden können. Auch aktuelle Forschung aus Österreich war vertreten: Sebastian Schrittwieser, David Schmidt und Gabriel Gegenhuber präsentierten etwa neue Erkenntnisse zu Sicherheitslücken in mobilen Anwendungen wie WhatsApp.
„Das Security Forum ist nicht nur eine Plattform für aktuelle Themen der Cybersicherheit, sondern auch eine Bühne für Studierende, um zu zeigen, was sie organisatorisch und fachlich leisten können“, betont FH-Prof. DI Robert Kolmhofer, Leiter des Departments Sichere Informationssysteme.
















