Harting rechnet mit Umsatzwachstum von mehr als 10%

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Bild: Harting Stiftung & Co. KG (Holding)

Aktuell entwickelt sich das Geschäft der Technologiegruppe Harting positiv, das berichtete das Unternehmen auf der diesjährigen Hannover Messe. Aktuell werde für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 ein Umsatzwachstum von mehr als 10% gegenüber dem Vorjahresergebnis (1,1Mrd.€) erwartet. „Einen Aufwärtstrend haben wir bereits prognostiziert. Dieser setzt sich aktuell fort. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir nachhaltig aufgestellt sind, global präsent sind und lokal nah an unseren Kunden agieren.“ Harting stellte zudem zahlreiche Produkte und Lösungen vor. Die Technologiegruppe zeigte, wie moderne Verbindungstechnik Energiesysteme, Datenflüsse und automatisierte Prozesse intelligent koppelt. Durch das reibungslose Zusammenspiel entstehen robuste, skalierbare und effiziente industrielle Systemlösungen, die flexibel auf neue Anforderungen angepasst werden können. Bundeskanzler Merz hat mit einer Delegation aus Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies sowie dem EU-Kommissar für Wirtschaftlichkeit und Produktivität Valdis Dombrovskis den Harting-Stand besucht.

In Kooperation mit dem Startup Reverion entsteht derzeit am Standort Espelkamp eine Brennstoffzellen-Pilotanlage, die die bestehenden Biogas- und Photovoltaikanlagen ergänzen wird. Zunächst wird die Anlage das lokal produzierte Biogas direkt in Strom umwandeln und so die Energieversorgung des Standorts Espelkamp noch effizienter und klimaneutraler machen. Künftig soll sie dann auch die erzeugte regenerative Energie in Form von grünem Wasserstoff zwischenspeichern und ihn bedarfsgerecht wieder in nutzbare Energie umwandeln. Das Besondere: Die Anlage besticht durch einen außergewöhnlich hohen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu 80%. Im Innern befinden sich außerdem Steckverbinder von Harting: Han HPR-Gehäuse sowie Han Modular-Einsätze.

„Die neue Brennstoffzellen-Anlage ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität und Energieunabhängigkeit. So können wir künftig Versorgungsengpässen vorbeugen“, erklärt Philip Harting, CEO der Technologiegruppe. Dies bekräftigte er vor dem Hintergrund der geopolitischen Rahmenbedingungen, andauernder Handelskonflikte und einer zunehmenden Regionalisierung von Wertschöpfungsketten auch während der Pressekonferenz auf dem Stand. „Industrie und Wirtschaft durchleben tiefgreifende Veränderungen. Es gilt, sich frühzeitig anzupassen und die daraus resultierenden Chancen zu nutzen“, erläutert Philip Harting. „Unsere Vision, ‘Wir wollen die Zukunft mit Technologien für Menschen gestalten‘, gibt uns dabei Orientierung über kurzfristige Entwicklungen hinaus. Denn eins steht fest: Fortschritt braucht weiterhin zuverlässige Steckverbinder- und Kabellösungen für die Übertragung von Strom und Daten,“ so der Harting CEO.