Eine Studie zeigt: 65 Prozent der Industrievertreter sehen die Elektrifizierung als wichtigsten Hebel für das Erreichen von Netto-Null. Gleichzeitig machen Unternehmen Fortschritte bei dezentral erzeugten erneuerbaren Energien und der Dekarbonisierung zentraler Prozesse: 42 Prozent bewerten sich bei der Eigenproduktion erneuerbarer Energie als fortgeschritten (2023: +27 Prozentpunkte), 38 Prozent bei der Dekarbonisierung der Kernprozesse (ebenfalls +27 Prozentpunkte). Dennoch bleiben zentrale Technologien für eine vollständige Dekarbonisierung in manchen Branchen zu teuer oder noch nicht marktreif – etwa grüner Wasserstoff und die Elektrifizierung von Hochtemperaturprozessen, die durch fehlende Infrastruktur, hohe Kosten und begrenzte Regulierung gebremst werden.
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Dekarbonisierung der Prozesse häufig noch zu teuer
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Bild: Siemens AG
Die Studie zeigt, dass fast zwei Drittel der Vertreter aus dem Industriesektor (65%) die Elektrifizierung als den effektivsten Hebel zur Erreichung der Netto-Null-Ziele ansehen. Zusätzliche Fortschritte zeigen sich bei dem Einsatz dezentral-erzeugter erneuerbarer Energien und bei der Dekarbonisierung zentraler Geschäftsprozesse. Der Anteil der Unternehmen, der sich bei der Produktion erneuerbarer Energien als ausgereift oder fortgeschritten bezeichnet, ist auf 42% gestiegen und bei der Dekarbonisierung der Kernprozesse auf 38% – beides ein Anstieg von 27% im Vergleich zum Jahr 2023. In einigen Industriesektoren sind die für eine vollständige Dekarbonisierung erforderlichen Technologien aber noch zu teuer oder noch nicht im kommerziellen Maßstab verfügbar. Lösungen wie grüner Wasserstoff oder die Elektrifizierung industrieller Hochtemperaturprozesse werden weiterhin durch fehlende Infrastruktur, hohe Kosten und begrenzte regulatorische
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