
Im offenen Fachforum erhalten Besucher an allen drei Messetagen kompakte Einblicke in neue Produkte, Entwicklungen und Anwendungen – direkt aus erster Hand und kostenfrei. Die Vorträge bieten ‚Know-how to go‘ und machen das Forum zu einer zentralen Kommunikationsplattform mitten im Messegeschehen. Am 9. Juni werden um 12:00 Uhr die Nominierten des 26. AMA Innovationspreises vorgestellt. Im Anschluss folgt ein hochkarätig besetztes Expertenforum zum Thema ‚KI-gestützte Messtechnik und Sensorik – Intelligente Systeme zwischen Innovation, Verantwortung und Praxis‘. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen rund um Industrial AI, neue Anwendungsfelder sowie Herausforderungen wie Transparenz, Normung und Validierung. Vertreter aus Industrie und Wissenschaft sprechen über Chancen und Grenzen – praxisnah und zukunftsorientiert. Für alle, die nicht vor Ort sein können, gilt: Sämtliche Vorträge werden live übertragen und anschließend online zur Verfügung gestellt.
Themenschwerpunkte mit Praxisbezug
Mit den Sonderbereichen ‚Calibration Area‘ und ‚Condition Monitoring Area‘ rückt die Sensor+Test 2026 zwei zentrale Zukunftsthemen der Branche in den Fokus. Die Innovative Calibration Area präsentiert sich als modern gestalteter Hotspot für alles rund um Kalibrierung. Ein attraktiver Gemeinschaftsstand und ein offenes Forum verschmelzen zu einer lebendigen Plattform, auf der sich Hersteller, Kalibrierdienstleister und Anwender direkt vernetzen können. Zusätzliche Impulse liefern die moderierten Fachvorträge im Forum: Hier werden technologische Entwicklungen eingeordnet, Best Practices vorgestellt und zentrale Fragestellungen der Branche diskutiert – kompakt, praxisnah und auf den Punkt.
Die Condition Monitoring Area lädt als eigenständige Plattform dazu ein, innovative Lösungen zur Zustandsüberwachung hautnah zu erleben. Auch hier sorgt die Kombination aus Gemeinschaftsstand und offenem Kommunikationsbereich für eine dynamische Atmosphäre und direkten Austausch. Die Special Session ‚Condition Monitoring‘ mit Best Practice-Vorträgen auf dem Forum ist die passende Plattform für den Innovationsdialog zwischen Herstellern, Entwicklern und Anwendern. n @Überschrift_NEW:Plattform für Innovation, Technologietransfer und Zukunftssicherung
Interview mit Elena Schultz, Geschäftsführerin der AMA Service GmbH
Wie haben Sie das Feedback früherer Messen integriert, um die Sensor+Test 2026 gezielt weiterzuentwickeln? Automatisierungstechnik von Beckhoff ermöglicht die effiziente Entwicklung ressourcenschonender Verpackungsmaschinen, verkürzt Konstruktionszeiten und senkt Kosten – für innovative Lösungen und nachhaltige Produktionsprozesse. ‣ weiterlesen
Vorsprung im Packaging
Das Feedback der vergangenen Jahre hat uns deutlich gezeigt, dass die Branche in einem technologisch immer komplexeren Umfeld nicht nach mehr Informationsfülle sucht, sondern nach präziserer Einordnung, klareren Strukturen und höherer fachlicher Tiefe. Wir haben bestehende Formate somit nicht einfach erweitert, sondern gezielt neu strukturiert. So schaffen die Sonderflächen wie Condition Monitoring und Innovative Calibration jetzt deutlich mehr Orientierung, weil sie technologische Entwicklungen in konkrete Anwendungsszenarien übersetzen. Mit unseren Technologie-Boxen und stärker kuratierten Gemeinschaftsflächen ermöglichen wir spezialisierten Technologieanbietern, Ingenieurbüros und Startups gezielte Sichtbarkeit bei gleichzeitig hoher Effizienz.
Außerdem wurde der Wissenstransfer zwischen Forschung, Entwicklung und industrieller Praxis noch enger verzahnt. Die parallele Einbindung hochkarätiger Kongresse wie der ITG/GMA-Fachtagung ‚Sensoren und Messsysteme‘ sowie der European Test and Telemetry Conference (ETTC) stärkt die Sensor+Test 2026 nicht nur als Ausstellung, sondern als strategischen Navigationspunkt für die Branche. Unser Ziel war nie bloße Vergrößerung – sondern qualitative Weiterentwicklung.
Welche Trends oder technologischen Entwicklungen prägen die Sensor+Test 2026 besonders stark?
Sensorik, Mess- und Prüftechnik entwickeln sich zunehmend von Einzeltechnologien hin zu integralen Bestandteilen datengetriebener, vernetzter Systeme. Sensoren liefern heute nicht mehr nur Messwerte – sie werden zu aktiven Knotenpunkten innerhalb komplexer Datenarchitekturen. Themen wie Multisensorfusion, Edge Computing, Echtzeit-Datenverarbeitung und adaptive Prüfsysteme gewinnen daher massiv an Bedeutung.
Besonders sichtbar ist auch die zunehmende Integration von KI in der Mess- und Prüftechnik. Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Datenauswertung, sondern bereits die Anforderungen an die Sensorik selbst: Datenqualität, Synchronisation, Kalibrierung und Kontextfähigkeit werden zu entscheidenden Faktoren. KI-basierte Fehlererkennung, Predictive Maintenance und automatisierte Qualitätssicherung gehören 2026 klar zu den technologischen Schwerpunktfeldern.
Parallel dazu bleibt Nachhaltigkeit ein wesentlicher Innovationstreiber. Energieeffiziente Sensorsysteme, Low-Power-Designs, ressourcenschonende Prozesssteuerung und datenbasierte Optimierung industrieller Systeme sind nicht mehr Randthemen, sondern strategische Kernfragen.
Welche besonderen Programme, Foren oder Netzwerkveranstaltungen bieten Sie 2026 an?
Die Sensor+Test versteht Networking längst nicht mehr als informellen Nebeneffekt, sondern als gezielt gestalteten Bestandteil des Messekonzepts. Unser offenes Forum ‚Know-how to go‘ verbindet kompakte, praxisnahe Fachvorträge mit unmittelbarer Anwendungsorientierung. Hier erhalten Besucher in kurzer Zeit konzentrierte Einblicke in relevante Zukunftsthemen. Darüber hinaus schaffen spezialisierte Forenthemen – insbesondere zu KI-gestützter Messtechnik, Innovative Calibration und Condition Monitoring – gezielte Dialogräume für Experten aus Industrie, Wissenschaft und Entwicklung. Ein besonderes Highlight 2026 ist die inhaltlich noch engere Verzahnung mit den parallel stattfindenden Spitzenkongressen: der 23. ITG/GMA-Fachtagung ‚Sensoren und Messsysteme‘ sowie der European Test and Telemetry Conference (ETTC). Beide Veranstaltungen bringen internationale Expertise auf höchstem Niveau nach Nürnberg und erweitern die Messe um eine starke wissenschaftlich-strategische Dimension.
















