Wer in Verbindung mit Drehgebern von \’Referenzfahrten\‘ spricht, beschäftigt sich eindeutig mit Inkremental-Drehgebern – ebenso wie die folgende Tabelle. Diese Geräte müssen eine Referenzmarke überfahren, bevor sie einen absoluten Bezug herstellen können. Anhand der Tabelle auf den folgenden Seiten können Sie nicht nur grundlegende Informationen über die Inkremental-Drehgeber wie das Messprinzip (magnetisch oder optisch) und die Anzahl Schritte pro Umdrehung ablesen, sondern erfahren u.a., welche Produktverbindung für das jeweilige Modell die bevorzugte ist, welcher Wellentyp verwendet wird (Vollwelle, Aufsteckhohlwelle oder Durchsteckhohlwelle) und ob die Geräte eine Selbstüberwachung und einen Alarmausgang mitbringen. Betrachtet man die Schnittstellen, so werden häufig TTL (Transistor-Transistor-Logic, 5V), HTL (High-voltage Transistor-Logic, 24V), Push-Pull und Line Driver genannt. Im Gegensatz zu den Multiturn-Drehgebern, die wir Ihnen im vergangenen Jahr vorgestellt haben, bieten fast alle Modelle keine Schnittstellen wie Profibus-DP, CANopen oder Ethernet. Deshalb bauen die hier vorgestellten Drehgeber kompakter als die Multiturn-Modelle. Je nach Ausführung bieten die Drehgeber dieser Tabelle Auflösungen bis zu 900.000 Schritte pro Umdrehung. Einige Geräte bringen eine Zählrichtungsauswahl sowie eine elektronische Nullimpulszuordnung mit. Aus Platzgründen können wir an dieser Stelle maximal drei Modelle pro Anbieter auflisten. Weitere Modelle, so auch Multiturn-Drehgeber, sowie weitere Eigenschaften zeigt der Produktkatalog auf unserer Homepage mit derzeit 322 Einträgen. (afs)
Marktübersicht: Inkremental-Drehgeber
Unsere Marktübersicht Drehgeber konzentriert sich in dieser Ausgabe auf Inkremental-Drehgeber. Die 65 Einträge auf den folgenden Seiten zeigen übersichtlich, welche Eigenschaften und Fähigkeiten die Geräte bieten.
TeDo Verlag GmbH
-
Safety und Security nach der neuen Maschinenverordnung
Wie Netzwerksegmentierung Maschinen sicherer macht
Mit der neuen Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 und den steigenden Anforderungen an die Industrial Security rückt…
-
Dynamische e-Paper-Beschriftung für Steuergeräte
Das Digital Label System (DLS) von ROSE Systemtechnik nutzt e-Paper für Steuergeräte.
-
Anzeige
SIL 3 ohne Safety-CPU: was das im Schaltschrank spart
Motion und Visualisierung sind längst in die SPS integriert, die Sicherheit blieb bisher an Hardware gebunden. Jetzt hat der TÜV SÜD eine virtuelle Sicherheitssteuerung bis SIL 3 und PL e abgenommen: Die Zweikanaligkeit entsteht in Software.















