Technische Pflichtenhefte verlangen Konstrukteuren neuer Maschinen und Baugruppen einiges ab. Neben zuverlässiger Funktionalität gibt es verstärkt zusätzliche Forderungen: Kompakt und gleichzeitig leistungsstark, energiesparend, betriebssicher und wartungsarm müssen moderne Baugruppen sein. Das gilt für sämtliche verwendeten Komponenten, auch für jene, die Antriebe steuern und betätigen. Häufig geschieht dies mittels Pneumatik, weil Druckluft ein einfaches Medium mit breitem Anwendungsgebiet ist. Das Herz pneumatischer Systeme bilden Elektromagnetventile, die meist als ganze Inseln zusammengebaut in Schaltschränken montiert werden und dazu dienen, die Antriebe betriebssicher zu steuern. Verschiedene Ventilgrößen auf einer Insel In den vergangenen Jahren hat sich die Ventiltechnologie kontinuierlich weiterentwickelt – Ventile sind heute bei gleicher Leistung wesentlich kleiner und verbrauchen weniger Energie. Modulare Ventilinseln mit einfach austauschbaren Ventilen sind Standard. Der Pneumatikhersteller SMC geht mit seiner aktuellen Generation der Elektromagnetventile über diesen Standard hinaus. \“Die Ventil-Serie new SY3000/5000 ist aus unserer Serie SY entstanden. Sie bietet im Vergleich einige Vorteile\“, sagt Armin Lerch, Manager Marketing und E-Sales von SMC Pneumatik Deutschland und Schweiz. Es ist beispielsweise möglich, zwei verschiedene Ventilgrößen auf ein und derselben Ventilinsel in beliebiger Reihenfolge zu kombinieren – auch mit unterschiedlichen Abgangsrichtungen (Bild 1). \“Normalerweise bestehen pneumatische Anwendungen aus kleineren und größeren Antrieben. Sie mit unterschiedlichen Ventilen anzusteuern, spart Energie, Einbauraum und Gewicht\“, erklärt Joachim Klotz, Manager Pneumatics & Fluids. Bislang musste der Anwender auf das größere Ventil zurückgreifen, was jedoch für die kleineren Antriebe überdimensioniert ist. \“Mit unserer new SY-Ventilinsel können wir Baugruppen nun optimal auslegen und effizienter gestalten\“, fügte Klotz hinzu. Mittels individueller Versorgung können dabei einzelne Ventile mit unterschiedlichen Drücken versorgt werden. Aufgrund hoher Durchflusswerte lassen sich mit einem Ventil von 10mm Baubreite Zylinder bis 50mm Durchmesser mit 300mm/s bewegen. Direkte Anbindung an die SPS Die Leistungsaufnahme der Spule inklusive LED beträgt 0,4W, in der Energiespar-Ausführung nur 0,1W. Damit hat das Ventil trotz seiner Leistungsfähigkeit eine geringe Wärmeentwicklung, was den Einbau vereinfacht. Schaltschränke etwa müssen nicht gekühlt werden und benötigen kleinere Netzteile. Auch bei der SPS kann damit eine kostengünstigere Variante gewählt werden. Wegen der geringen Leistungsaufnahme für die Betätigung der Ventile ist die direkte Anbindung an eine SPS mit Ausgangsmodulen von sehr geringer Ausgangsleistung ohne zusätzliche elektrische Bauteile (wie z.B. Relais usw.) möglich. Das bietet Platzvorteile im Schaltschrank. Weil die Serie new SY3000/5000 für eine Vielzahl von Verdrahtungsarten einschließlich D-Sub- und Rundstecker verfügbar ist, eignet sich die CE-konforme Ventilserie mit Freigabe für die Schutzarten IP67/IP40 für den Einsatz in Verbindung mit Feldbus-Systemen, beispielsweise der Serien EX600, EX250 oder EX260. Busprotokolle wie Profibus DP, Ethercat und Profinet stehen zur Verfügung. So ist eine einfache Ansteuerung von bis zu 32 Spulen möglich. Mit der Erweiterungsoption um maximal neun digitale und/oder analoge E/A-Einheiten können weitere Steuersignale verarbeitet werden. Hohe Lebensdauer
Pneumatikventil ermöglicht direkte SPS-Anbindung
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