Nicht nur bei industriellen Fertigungsmaschinen und -anlagen muss man sich jahrzehntelang rund um die Uhr auf die Verfügbarkeit der Anlage verlassen können, da jeder Stillstand teuer kommt. Auch im Bereich der Energieerzeugung, -verteilung und umwandlung zählt die Zuverlässigkeit der Anlage über lange Zeiträume. Das gilt für die gesamte Kette vom Kraftwerk bis zur Gebäudeheizung. Und gerade in diesem Bereich ist ein hohes Maß an Benutzerkomfort gefragt, denn am Ende der Kette – dem Büro oder der Wohnung – müssen Abfragen und Eingriffe von technikfremden Anwendern möglich sein. Aufgrund der steigenden Energiekosten und des verstärkten Umweltbewusstseins gilt es, die Effizienz der Anlagen zu steigern. Um aus den eingesetzten Ressourcen eine hohe Energieausbeute zu erlangen und zugleich die Emissionen gering zu halten, ist eine präzise Steuer- und Regelungstechnik in energietechnischen Anwendungen ein Muss. Große Erfahrung in der Energie-Automatisierung \“Bereits seit der Gründung des Unternehmens vor 22 Jahren ist die Sigmatek GmbH & Co KG in Lamprechtshausen auch im Bereich der alternativen Energien tätig\“, sagt Hans Roman Seifert, im Management Entwicklung und Verkauf bei Sigmatek. \“Das reicht von Biomasseheizungen, Wärmepumpen über Solar- und Photovoltaikanlagen bis hin zu Wind- und Wasserkraftwerken.\“ Auch in punkto Anlagengröße deckt Sigmatek die gesamte Bandbreite ab, von industriellen Anlagen bis zu Heizanlagen in Einfamilienhäusern. Die Hersteller von Wärmepumpen, Heizkesseln oder Kleinkraftwerken, bedient das Unternehmen mit einer eigenen Palette anwendungsspezifischer Hardware. Sie ist aus modernen industriellen Steuerungen abgeleitet und an die oft beengte Einbausituation direkt an der zu steuernden Einheit angepasst. \“Die erneuerbare Energie steht stets in Konkurrenz zu Öl und Gas\“, weiß Hans Roman Seifert. \“Deshalb zwingt der Preisdruck zu innovativen Lösungen im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden.\“ Die Branche ist stark von anwendungsspezifischen, für den OEM-maßgeschneiderten Lösungen geprägt. Das stellt hohe Anforderungen an die Modularität und Flexibilität des Automatisierungssystems. Das Engineering Tool Lasal hilft, die Entwicklungskosten zu senken und Anwendungen schneller zu implementieren. Die Edge-Technologie von Sigmatek trägt den hohen Anforderungen an energieeffiziente Steuerungssysteme Rechnung, denn diese Steuerungsgeneration bietet eine hohe Performance bei geringer Verlustleistung. Die Edge-Technologie kommt bei kompakten CPUs und Control-Panels bis 12\“ zum Einsatz. \“Eine grafische Benutzerführung, hilft dem Anwender, die energietechnischen Zusammenhänge zu verstehen und den Ressourcenverbrauch zu optimieren\“, erlärt Hans Roman Seifert. \“Darüber hinaus gestattet die moderne Netzwerktechnik die Fernwartung und bedienung von jedem Büro- oder Heim-PC aus.\“ Durchgängiges System vereinfacht Entwicklung Die moderne Technik hat auch für den Gerätehersteller Vorteile. Das beginnt bereits bei der Softwareentwicklung. Das All-in-one-Engineering-Tool Lasal integriert sowohl die Steuerungsprogrammierung als auch HMI, Antriebstechnik und Safety. Die Steuerungsfunktionalitäten können objektorientiert gemäß IEC61131-3-Norm programmiert werden. Der modulare Aufbau des Engineering-Tools und die grafische Darstellung der einzelnen Module sorgen für Flexibilität und einfache Wiederverwendbarkeit der Software. In einer Library sind vorgefertigte Bausteine für den Energiesteuerungsbereich wie z.B. Heizkreisregelung bereits enthalten. Dadurch wird das Engineering vereinfacht. Die Installation kann mittels grafischer Konfiguration vorbereitet und getestet werden. Mit einem USB-Stick lassen sich die Konfigurationsdaten am Gerät bzw. an der Anlage laden. Auch Updates können so einfach durchgeführt weden. Diese Vorgehensweise macht die Anwesenheit teurer Spezialisten vor Ort überflüssig und hilft, Konfigurationsfehler zu vermeiden. Außerdem bietet die moderne Steuerungstechnik Flexibilität und eine hohe Geräte-Performance. Waren Steuerungen in diesem Bereich früher genau für den Betrieb der jeweiligen Einheit zugeschnitten, können mit den Automatisierungssystemen mehrere dezentrale Anlagen vernetzt und das Energiemanagement für die gesamte Installation übernommen werden. Auch energietechnisch bietet die intelligente Vernetzung der verschiedenen Systeme einen großen Nutzen: \“Meist findet man ein Zusammenwirken mehrerer Technologien, etwa einer Hackschnitzelheizung, einer Wärmepumpe und einer Solaranlage\“, zeichnet Hans Roman Seifert ein aktuelles Bild der Energietechnik in Gebäuden. \“Da wäre es kontraproduktiv, jede dieser Einrichtungen autonom zu betreiben.\“ Flexibilität ohne Verkabelungsaufwand
Alternative Energien intelligent automatisieren
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