Die Masse an I/O Kanälen im Schaltschrank stellen digitale Eingänge dar. Deshalb spielt Packungsdichte eine sehr große Rolle, denn Schaltschrankplatz ist teuer. Dieser Anforderung folgend hat B&R das neue X20 16-fach Modul entwickelt. Ein- und Zweileiter Anschlusstechnik Vier neue Digitalmodule basieren auf der 16-fach Klemme: Je ein 16-fach Digital Eingangs- und Ausgangsmodul sowie je ein 8-fach Digital Eingangs- und Ausgangsmodul mit 2-Leiter Anschlusstechnik. Alle Module fügen sich nahtlos in das X20 System ein und können mit allen verfügbaren CPUs und Feldbusanschaltungen betrieben werden. 16 digitale Eingänge Auf den gewohnten Komfort muss man dabei nicht verzichten, denn alle Module verfügen weiterhin über LEDs zur Anzeige von Modul-Status und Kanal-Status. Weiterhin ist die Klemme beschriftbar; und der Eingangsfilter ist parametrierbar. Der Klemmenblock ist – wie bei allen X20 Modulen, abnehmbar, was Vorteile in der Praxis bringt und die Anforderungen von Service- und Inbetriebnahmeabteilungen erfüllt. Einsparungen werden also nicht nur bei den Kanalkosten und beim Platzbedarf erzielt, sondern auch im gesamten Life-Cycle. 16 digitale Ausgänge Die meisten digitalen Ausgänge haben Schaltströme kleiner 0,5A. Selbst auf kleinen Maschinen kommen sehr schnell relativ viele Ausgänge dieser Leistungsklasse zusammen. Auch hier spielen die 16-Kanalmodule ihre Vorteile in der Packungsdichte optimal aus. 8 digitale Eingänge Die neue 16-fach Klemme des X20 Systems bringt für die Zweileiterverdrahtung eine deutliche Erhöhung der Packungsdichte. Acht Eingangskanäle auf einem Modul, ohne Doppelbelegung von Klemmstellen, reduzieren Platz und Kosten auch bei Verdrahtungssystemen in Zweileitertechnik. 8 digitale Ausgänge Was für Eingänge gilt, ist auch für Standardausgänge richtig. Auch hier sind häufig Zweileiterverdrahtungen anzutreffen. Verdrahtungswege sind eindeutig, Zwischenklemmen unnötig. Deshalb gibt es neben dem 8-fach Eingangsmodul auch ein 8-fach Ausgangsmodul mit 16-fach Klemmblock. Klemmentemperaturkompensation B&R Thermoelementmodule verfügen über das Feature der internen Klemmentemperaturkompensation. Dazu wird die Temperatur innerhalb des Elektronikmoduls gemessen und als Klemmstellenreferenz verwendet. Bei schwierigen Bedingungen im Schaltschrank, z.B. plötzlicher Temperaturänderung durch kalten Luftstrom auf die Klemme, stößt diese Technik an ihre Grenzen. Kurzeitig kann es zu Abweichungen der Klemmentemperaturkompensation kommen und damit zu ungenaueren Messwerten. Abhilfe schafft hier das Temperaturmessmodul X20ATC402. Die Vergleichstemperatur wird bei diesem Modul an zwei Stellen innerhalb der Klemme selbst gemessen. Schaltet sich der Schaltschranklüfter ein und kühlt die Klemme, wird diese Temperaturänderung sofort registriert und die Kompensation reagiert unverzüglich und ohne Fehler. Das Thermoelementmessmodul verfügt über sechs Kanäle und das trotz der beiden Messfühler in der abnehmbaren Klemme. Mit der Standard 16-fach Klemme können wahlweise auch zwei externe PT1000 angeschlossen werden. Galvanisch getrennt Thermoelemente eignen sich ideal um sehr hohe Temperaturen zu messen. Bei diesen Temperaturen können insbesondere technische Keramiken ihre elektrischen Eigenschaften verändern. Sie verlieren teilweise ihre sonst sehr guten Isolationseigenschaften. Dieser Effekt kann sich auf direkt montierte Thermoelemente auswirken. Vorhandene Brummspannungen der Maschine finden damit ihren Weg zu den Thermoelementen und verfälschen die Messung. Einzige Abhilfe: Die galvanische Isolierung jedes Thermoelementkanals. Thermoelement Anschluss Das neue X20 Thermoelementmodul X20ATA402 hat zwei voneinander getrennte Messkanäle. Wahlweise kann dieses Modul mit der neuen Thermoelement Anschlussklemme mit integrierten PT1000 bestückt werden. Dadurch ist eine optimale Temperaturklemmstellenkompensation möglich.
16 Kanäle auf einer Klemme
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