Fehlersichere und Standardautomatisierung wachsen zusammen
Im Zuge von Totally Integrated Automation ist seit einigen Jahren auch der Trend zur Verschmelzung von sicherheitsgerichteter und Standardautomatisierung zu beobachten. Davon zeugen nicht nur die fehlersicheren Steuerungen, wie sie Siemens seit vielen Jahren im Portfolio hat. Auch dezentrale Peripheriestationen, wie die Simatic ET 200, lassen sich flexibel und frei kombinierbar mit fehlersicheren und Standardmodulen bestücken. Über Profisafe erfolgt dann die standardisierte Kommunikation mit der Steuerungsebene auf Basis von Profibus oder vermehrt nun auch über das leistungsfähigere Profinet. Selbst autarke Sicherheitsschaltgeräte lassen sich komfortabel mit Hilfe von AS-Interface über ASIsafe in die Maschinensteuerung integrieren und betonen damit das systematische Zusammenwachsen beider Welten – Standard und Safety. Letztendlich führen all diese Entwicklungen zu einer durchgängigen Diagnosefähigkeit, wodurch wichtige Informationen und Maschinendaten zu schnellerem Service und einer erhöhten Anlagenverfügbarkeit führen. Voraussetzung dafür ist, wie eingangs erwähnt, die vollkommene Systemdurchgängigkeit, wie Siemens diese mit Totally Integrated Automation praktiziert. Hersteller und Betreiber von Maschinen und Anlagen profitieren von dieser Entwicklung: Lösungen ohne Schnittstellenprobleme arbeiten effizienter, wirtschaftlicher und störungsfreier. Denn in einer Welt, in der die Produktionstechnik bereits auf höchstem Niveau funktioniert, wird der Wettbewerb härter und die Optimierungsmöglichkeiten werden differenzierter. Genau in diesem Hightech-Umfeld macht TIA den gewissen Unterschied aus.
















