Auf der SPS/IPC/Drives 2010 stellte BEG Bürkle den Messebesuchern sein jüngstes Familienmitglied der Boxline vor. Die \’AttoBox\‘ ist ein kostengünstiger, kompakter IPC in Aludesign, mit Formfaktor Mini-ITX und dem gebrandeten Siegel \’Made in Schwaben\‘. Joachim Müller, Bereichsleiter Vertrieb, Marketing & Entwicklung bei BEG Bürkle, erklärt den Claim wie folgt: \“In der AttoBox vereinen wir schwäbische Ideale, wie etwa Bodenständigkeit, Innovationskraft, sowie regionale Verbundenheit. Damit möchten wir uns bewusst von Komplettsystemen aus Fernost distanzieren.\“ Als flexibler Anbieter von Industrie-PCs, die auch kundenspezifische Lösungen realisieren, legt das Unternehmen großen Wert auf Lieferanten mit gutem Support, die neben einer hohen Qualität auch ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis verkörpern. Modulare Sandwich-Bauweise Die Besonderheit der AttoBox besteht in der flexiblen Zusammenstellung der Module. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Ausprägungen: Basisrechner, Rechner plus Slot, Rechner plus Drive und Rechner plus Slot und Drive. Wer heute mit einem Basisrechner startet, bekommt entsprechend des eingesetzten Mainboards, auf der Basis von AMD oder Intel, mindestens 4 USB-Schnittstellen, 1x RS232, 1x DVI-I, 2x PS/2, 2x Audio und Dual Core-Prozessoren oder i7-Mobile-Prozessoren. Und das bei einem Maß von 88x190x190mm (HxBxT). Je nach Anforderung lässt sich der IPC jederzeit um zusätzliche Module erweitern. Das ist praktisch, zumal sich z.B. nur die Ausbaustufe PCI-Steckplatz oder das Optical Disc Drive ändert. Das Motherboard und folglich das Betriebssystem bleiben davon jedoch unberührt, bzw. sind die Anpassungen des Betriebssystems marginal, da lediglich die Erweiterungsstufe angepasst wird. Dies spielt besonders bei embedded-Betriebssystemen eine wichtige Rolle. In der Highend-Variante werden neben PCI-Steckplatz und Blu-ray, auch zwei 250GB-Festplatten angeboten, die im RAID (redundant array of independent disks)-Verbund (0/1) laufen und einfach von vorne gewechselt werden können. Alternativ gibt es auch SSD-Speicher, mit denen man bewusst auf bewegliche Teile verzichtet. Alle Varianten verfügen über frontseitige Anschlüsse und Bedienelemente und laufen wahlweise unter Windows XP Professional oder Windows 7 Professional. Die AttoBox eignet sich für all diejenigen Einsatzbereiche, in denen hohe Rechnerleistung bei 24/7-Dauerbetrieb und eine lange Verfügbarkeit der Komponenten wichtig ist. Dazu zählen Digital Signage, Bildverarbeitung, MSR in der Automatisierungstechnik, u.s.w. Das Kühlkonzept Immer wieder wird das Thema Heatpipe oder interner Lüfter diskutiert. Entscheidet man sich für eine aktive Kühlung mittels Lüfter, zieht dieser Außenluft an und sorgt für einen Überdruck im Gerät, der an den Entlüftungsdurchbrüchen entweichen kann. Dieser Kreislauf produziert die nötige Kühlung und garantiert, dass der Rechner bei Umgebungstemperaturen bis 50° läuft. Bevorzugt der Kunde dagegen eine lüfter- und wartungsfreie Kühlung mittels Heatpipe, sind nur 40° möglich. Dabei führen Heatpipes die vom Prozessor und Chipsatz generierte Abwärme an die seitlich an der Außenwand angebrachten Kühlkörper. Kurzer Blick auf die Classicline \’Never change a running system\‘ könnte das Motto der Classicline von BEG Bürkle lauten, zu der die Box-Rechner \’NanoBox 4\‘ und \’CompactBox 5\‘ gehören. Diese beiden Standardrechner zählen zu den am meisten verkauften IPCs. Bereits in vierter Generation präsentiert sich die NanoBox 4, einem auf Mini-ITX basierendem System in schlichtem Edelstahlgehäuse. Sie besitzt zwei PCI-Steckplätze, zahlreiche Schnittstellen und ein optionales optisches Laufwerk, bei einer CPU-Ausstattung bis zu Intel Core i7-620 M Dual Core-Prozessor mit 2,66GHz. Die CompactBox 5 wird in der fünften Generation und aktuell mit Formfaktor ATX gefertigt. Damit spielt der der IPC in einer höheren Liga, vor allem hinsichtlich der Erweiterungsmöglichkeiten und geballten Rechenleistung. Möglich sind z.B. zwei Festplatten im RAID 1-Verbund und ein Intel Core i7-860 Quad Core-Prozessor mit 2,8GHz und zusätzlicher Grafikkarte PCIe x 16 NViDiA. Sowohl die \’NanoBox 4\‘ als auch die \’CompactBox 5\‘ laufen unter Windows XP Professional multilingual und Windows 7 Professional. Hohe Qualitätsstandards Alle Rechner von BEG Bürkle sind nach ISO 9000:2008 zertifiziert. Darüber hinaus wird jedes Gerät ausführlich einem Ersttest, anschließend einem 24-Stunden-Burnin-Test und schließlich diversen Endtests unterzogen. Jede verbaute Komponente ist für einen 24/7-Betrieb ausgelegt. Die Seriennummern der Komponenten werden erfasst und somit dokumentiert, was im Störungsfall eine lückenlose Rückverfolgbarkeit gewährleistet. Über ein ISO17025 akkreditiertes Labor erfolgt die interne Messmittelkalibrierung. Eigene zertifizierte ESD-Fachkräfte führen die Qualitätskontrollen nach einem DIN EN61340-5-1-zertifizierten ESD-Messverfahren durch. Darüber hinaus nimmt eine nach DIN0701 bzw. DIN0702 zertifizierte Fachkraft die Prüfung ortsveränderlicher, elektrischer Betriebsmittel vor. Erst wenn für den Rechner ein detailliertes Abnahmeprotokoll mit allen genannten Kriterien vorliegt, wird er geliefert.
Das Wesentliche bleibt klein
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