Der Stellenwert der Energieeffizienz ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Zum einen ist mittlerweile das Anliegen unumstritten, CO2-Emissionen so weit zu reduzieren, dass die negativen globalen Auswirkungen auf das Klima auf einem beherrschbaren Niveau bleiben. Zum anderen zwingt die Erwartung langfristig steigender Energiekosten dazu, gleiche Produktionsleistungen mit niedrigerem Energieverbrauch zu erzielen, um damit die Betriebskosten zu begrenzen. Es sind deshalb auch betriebswirtschaftliche Erwägungen, aus denen heraus die Energieeffizienz von Maschinen und Anlagen zunehmend in den Fokus rückt: \“Es ist höchste Zeit, bei Investitionsentscheidungen die Total Costs of Ownership (TCO) stärker zu berücksichtigen\“, erklärt Volker Bockskopf, Umweltmanager bei Lenze. Da die reinen Anschaffungskosten dem VDMA zufolge lediglich einen untergeordneten Anteil der Total Cost of Ownership (TCO) ausmachen, geht es hier vor allem um die Betriebskosten und ihr Verhältnis zum Anschaffungspreis. \“Da Energie einer der größten Posten bei den Betriebskosten ist, sollten vor allem Antriebssysteme auf Effizienz und Energieverbrauch durchleuchtet werden\“, ist Bockskopf überzeugt. Energieeffizienz schon bei der Planung berücksichtigen Um die Energieeffizienz von Antriebssystemen zu erhöhen, verfolgt Lenze drei Ansätze: – Elektrische Energie intelligent einsetzen: so wenig wie nötig – Energie mit hohem Wirkungsgrad wandeln – Rückgespeiste Bremsenergie nutzen Mit dem Lenze-Auslegungswerkzeug Drive Solution Designer (DSD) können diese drei Punkte schon während der Planung einer Maschine und ihrer Antriebslösung berücksichtigt werden. Mit dem DSD lässt sich die Antriebsauslegung schnell und präzise durchführen. Eingegeben werden die mechanischen Größen (Massen, Reibung) und der individuelle Geschwindigkeitsverlauf. Die mechanische und elektrische Antriebsstruktur lässt sich individuell an die Erfordernisse der Maschine anpassen. Mithilfe einer im Hintergrund liegenden Produktdatenbank kann die physikalische Antriebsauslegung auch auf das Produktspektrum abgebildet werden, um dann geeignete, miteinander kombinierbare Produkte auszuwählen. Vor allem aber bezieht die Software Lenzes umfangreiches praktisches Erfahrungswissen über die Anwendungen und die elektromechanischen Antriebskomponenten mit ein. Dieses kann interaktiv im Dialog mit dem Anwender genutzt werden. Die auf dieser Grundlage erstellten Antriebslösungen erfüllen sowohl die physikalischen Anforderungen als auch die aus Fertigungs- und Vertriebssicht realisierbaren Möglichkeiten, also das im Warenwirtschaftssystem definierte Produktprogramm. Das Ergebnis lässt sich anhand eines aussagekräftigen technischen Protokolls und eines Übersichtsprotokolls leicht nachvollziehen. Um die optimale Lösung zu erreichen, beinhaltet die Antriebsauslegung oft mehrere Schleifen. Da es meistens mehrere Lösungsmöglichkeiten für eine Anwendung gibt, empfiehlt es sich, Alternativen zu bilden, die unterschiedliche Lösungskonzepte, Antriebstechnologien und Produkte beinhalten. Die Lösungen mit ihren technischen Vor- und Nachteilen können miteinander verglichen werden, um daraus die technisch wie wirtschaftlich optimale Lösung auszuwählen. Betriebskosten sparen durch Effizienzanalyse Eine Besonderheit des Drive Solution Designer ist der Energiepass für Antriebslösungen: Er liefert dem Anwender detaillierte Informationen zum Energiebedarf der Anwendung, den verschiedenen Antriebskomponenten und vor allem dem gesamten Antriebssystem. Die zu erwartenden Energiekosten werden transparent und übersichtlich dargestellt. Zusätzlich wird die rückspeisbare Energie berechnet, die über den DC-Bus ausgetauscht oder über ein Rückspeisemodul in das Versorgungsnetz zurückgeführt werden könnte. Die Berechnungen der Energieeffizienz stehen dem Anwender am Ende eines jeden Auslegungsgangs zur Verfügung: Verbesserungspotenziale lassen sich so schnell erkennen. Im Handumdrehen können daraufhin Optimierungen an Mechanik, Kinematik und Antriebskomponenten vorgenommen werden. Mit dem Drive-Solution-Designer-Projektvergleich können die verschiedenen möglichen Antriebslösungen hinsichtlich ihres Energiebedarfs verglichen werden. Den so errechneten Energiebedarf kann der Maschinenbauer an seinen Kunden weiterleiten. Wird dies für eine gesamte Produktionsanlage durchgeführt, kann der Endkunde den Energieanteil im Betrieb ermitteln und damit zugleich Potenziale für Kosteneinsparungen aufzeigen. Zudem lässt sich die CO2-Reduktion ermitteln, was z.B. für Endkunden der Automotive-Branche oder am internationalen Emissionshandel beteiligte Betriebe besonders wichtig ist. Mit dem Energiepass \’Antriebslösung\‘ von Lenze können Kosten- und Energieeinsparpotenziale bereits bei der Planung einer Maschine erkannt und ausgeschöpft werden. Zusätzlich kann ein nachhaltiger Beitrag zum Umweltmanagement und zur CO2-Reduktion aufgebaut werden.
Energiepass für Antriebslösung: Optimierte Energieeffizienz bei der Antriebsauslegung
-
Akustische Bildgebungskamera Flir Si2-Pro
Akustische Bildgebung zur Leck- und Fehlererkennung
Mit der Si2-Pro erweitert Flir sein Portfolio akustischer Bildgebungskameras für industrielle Diagnoseaufgaben.
-
Vorsprung im Packaging
Automatisierungstechnik von Beckhoff ermöglicht die effiziente Entwicklung ressourcenschonender Verpackungsmaschinen, verkürzt Konstruktionszeiten und senkt Kosten – für innovative Lösungen und nachhaltige Produktionsprozesse.
-
Physical AI live erleben: Beckhoff auf der HMI 2026
Die Verschmelzung von künstlicher Intelligenz und klassischer Maschinensteuerung als Basis für Physical AI stand im Mittelpunkt des Auftritts von Beckhoff auf der Hannover Messe 2026.
-
Ermöglicht zwei Synchronbewegungen
Antriebssystem für Logistik
Das Antriebssystem DualGear von Faulhaber wurde gezielt für Anwendungen in Förderbändern sowie in kompakten Radantrieben autonomer Logistiksysteme konzipiert.
-
Zukunftssichere Maschinenvisualisierung
Webbasiertes HMI
Weidmüller kombiniert die Touchpanelserie U-View Advanced V2 sowie das Web-HMI Procon-Web ES zu einer Bedienlösung.
-
Anzeige
Vorsprung im Packaging
Automatisierungstechnik von Beckhoff ermöglicht die effiziente Entwicklung ressourcenschonender Verpackungsmaschinen, verkürzt Konstruktionszeiten und senkt…
-
Neue Steckverbindergröße
Spart bis zu 40% Bauraum
Mit der neuen Baugröße 4 erweitert Harting seine Steckverbinder-Baureihen Han-Eco, Han B und…
-
Neues Modell von Voltcraft jetzt auf der Conrad Sourcing Platform erhältlich
Wärmebildkamera für präzise Thermografie
Mit der WB-430 erweitert Voltcraft sein Messtechnik-Portfolio um eine Wärmebildkamera für professionelle Prüf-…
-
Middleware zur Anbindung von Maschinen, Anlagen und IT-Systemen
Audit-Trail für regulierte Produktionsumgebungen
Mit Release 4.3 erweitert Kontron AIS seine Middleware FabEagle Connect um neue Funktionen…
-
CleverReader
Kompakter Codeleser für schnelle Anwendungen
Mit dem CleverReader von Pepperl+Fuchs steht ein stationärer 1D-/2D-Codeleser für zuverlässige Identifikationsaufgaben in…
-
TÜV Nord: Zertifizierung für sichere Entwicklungsprozesse
Bachmann Electronic erlangt IEC62443-4-1 – ML 3
Bachmann Electronic hat die Zertifizierung nach IEC62443-4-1 auf Maturity Level 3 erreicht.
-
Hochsicherer Entwicklungsprozess für Industrieprodukte:
Genua erhält IEC-62443-4-1-Zertifikat
IT-Sicherheitshersteller Genua wurde nach IEC62443-4-1 zertifiziert.
-
Color Camera für hochpräzise RGB-Druckmarkenerkennung
Closed-Loop-Vision für ausschussfreie Druckproduktion
B&R erweitert sein Vision-Portfolio um eine neue Color Camera zur hochpräzisen RGB-Druckmarkenerkennung.
-
Nur ein Drittel fühlt sich gut auf den CRA vorbereitet
Laut aktueller Umfrage des AMA Verbands ist die Vorbereitung der Unternehmen auf den…
-
78,6% durch Iran-Krieg verunsichert
Die Unsicherheit unter den Unternehmen in Deutschland hat in den vergangenen Wochen deutlich…
-
Robuste Connectivity als Rückgrat der hypervernetzten Produktion
Netzwerke für Digitalisierung in rauer Umgebung
R&M entwickelt durchgängige Infrastrukturlösungen für industrielle Datennetze – von der Feldebene bis zur…
-
Hannover Messe mit Besucherrückgang zu 2025
110.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt nahmen an der weltweit führenden Messe…
-
NewGen Multitouch-HMIs
Volle Visualisierungspower
Mit der NewGen-Serie bietet Sigmatek leistungsfähige Web-Panels für anspruchsvolle Visualisierungsaufgaben.
-
Embedded-Modul
Multiprotokoll-Modul für cybersichere industrielle Kommunikation
Hilscher stellt mit dem comX 90 ein neues Embedded-Modul für industrielle Kommunikationsschnittstellen vor.
-
Habia stellt Führung neu auf
Habia gibt zwei bedeutende Veränderungen in der Unternehmensführung bekannt: Zum 1. April übernimmt…
-
Sieb & Meyer erweitert Fertigungskapazitäten in Lüneburg
Im zweiten Quartal verlagert Sieb & Meyer Teile seiner mechanischen Fertigung in eine…
-
Lapp: zwischen globalen Kundenerwartungen und lokaler Flexibilität
Lapp positioniert sich zwischen zwei Logiken: international einheitliche Standards auf der einen und…
-
Eigene Sensortechnik schützt die Produktion vor ungeplanten Stillständen
Moneo macht Maintenance smart
Wer Sensoren und Automatisierungskomponenten für die Industrie fertigt, muss in der eigenen Produktion…
-
FMEA trifft künstliche Intelligenz
Für präzise, konsistente und nachhaltige Analysen
Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) gehört seit Jahrzehnten zum Kern des präventiven Qualitätsmanagements.…
das könnte sie auch interessieren
-
Sensorlose Sicherheitsfunktionen für die Antriebstechnik
Werkzeugmaschinen & Co sicher betreiben – ohne Drehzahlgeber
-
Für kleinere bis mittlere Anlagenbauer
Drahtkonfektionier-Vollautomat
-
Energie- und Auslastungsmonitoring
Strommesseinheit
-
Für den Schaltschrankbau
Robuste Schaltnetzteile
















