Schon die Harting Basis Ethernetswitche, die eCon Baureihe, ist für Fast-Ethernet-Systeme, also für eine Datenrate von bis zu 100Mbit/s geeignet. Der PlugnPlay-Einsatz ermöglicht eine schnelle und sichere Installation. Sowohl Linien- und Sterntopologien als auch deren Mischformen werden unterstützt. An einem Ethernet Switch können je nach Typ zwischen 6 bis 10 Ethernet Teilnehmer über RJ45-Ports (Twisted Pair) oder M12 angeschlossen werden. Zusätzlich können, je nach Switch-Typ, ein bis zwei weitere Ethernetteilnehmer über LWL-Ports verbunden werden. Der Ethernet Switch arbeitet als unmanaged Switch im Store and Foreward Switching Mode und unterstützt Auto-Crossing, Auto-Negotiation und Auto-Polarity. Damit sind effiziente und schnelle Netze realisierbar. Die Konfigurierbaren Die Ethernet Switche der Produktfamilie sCon zeichnen sich u. a. durch umfangreiche Konfigurationsfunktionen auf Basis eines unmanaged Switches aus. Neben den Konfigurationsmöglichkeiten pro Port unterstützen die sCon Switche verschiedene Netzwerktopologien. Hier kann neben der Parallel-Redundanz auch die Ring-Redundanz realisiert werden. Die sCon Ring-Redundanz ermöglicht es, mit ungemanagten sCon Switchen eine Ringstruktur aufzubauen, was sonst nur managed Switchen vorbehalten war. Durch die Parallel-Redundanz werden zwei physikalische Links zu einem aktiven und einem passiven Link gekoppelt. Bei einem \’Link-Verlust\‘ wird innerhalb von wenigen Millisekunden die Verbindung über den vorher passiven Link aufgebaut. Der sCon Switch erhöht mit seinen Redundanzmechanismen die Sicherheit und die Verfügbarkeit eines Netzwerks. Die Managebaren Neben den Funktionen, die schon von den unmanaged Serien eCon und sCon bekannt sind, bieten mCon Switche zusätzlich Management Funktionen. Denn nur damit ist es möglich, ein konvergentes Netz, dass sich von einem zentralen Punkt administrieren lässt, aufzubauen. Um ein Netzwerk virtuell zu segmentieren, unterstützen mCon Switche beispielsweise \’VLAN\‘. So kann der Kommunikationsfluss besser gesteuert und unnötige Netzauslastung vermieden werden. \’IGMP Snooping\‘ sorgt dafür, dass Multicast-Datenverkehr nur zu angemeldeten Empfängern und nicht als Broadcast durch das Netz flutet. Ein kontinuierlich verfügbares und ausfalltolerantes Netzwerk ist eine wichtige Voraussetzung für viele Anwendungen. Die Managementsoftware unterstützt das \’Rapid-Spanning-Tree-Protokoll\‘ (RSTP) zum Aufbau eines loop-freien und ausfalltoleranten Netzwerks. Konfiguration und Management der mCon Switche sind einfach: Entweder über SNMP-Tools, einer Netzwerkmanagementsoftware oder über das Web-Interface mit einem Internet-Browser. Neben Fast Ethernet sind bei der mCon Serie auch Gigabit- und LWL-Ports erhältlich. Eigenschaften der Switches im Überblick Damit die Switches für die jeweiligen Anwendungen optimiert ausgelegt werden können, ist es wichtig, dass es abgestufte Funktionsklassen gibt. Zudem ist das Switch-Design selbst speziell für den Einsatz im \’Rolling-Stock\‘ zu konzipieren und die Anforderungen der EN50155 an EMV, Temperaturbereich und mechanische Stabilität sind zu erfüllen. Aktuell diskutierte Ergänzungen zur IEC61375 (Train Communication Network) mit Hinblick auf Ethernet finden Berücksichtung in neuen managed Switchen, die Harting auf der SPS/IPC/Drives zeigt. Systemkabel für die Netzwerktechnik Eine sichere, effiziente und schnelle Netzwerkinstallation hängt von der elektrischen Verbindungstechnik ab. Konfektionierte Harting Systemkabel unterstützen die Installation. Die komplett konfektionierten Systemkabel sind 100% geprüft und für die Bahnindustrie freigegeben. Einige Beispiele für die häufigsten Konfektionierungsvarianten: – M12 beidseitig – M12 – Han 3 A RJ45 – M12 – Harting RJ Industrial – Harting RJ Industrial – Harting RJ Industrial Darüber hinaus sind spezielle Kabelkonfektionen für den Wagenübergang Teil des Harting Portfolios. Dazu werden in enger Abstimmung mit dem Kunden eigene Zeichnungen und ggf. Testabläufe erstellt.
Harting Netzwerktechnik für die Bahnindustrie
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