Mit seinem neuen Maschinenkonzept kann Food technology Lummer modular aufgebaute Fertigungsanlagen anbieten, die für mehr Hygiene in der Lebensmittelindustrie sorgen. Gerundete Oberflächen und definierte Abtropfkanten, verbunden mit einer offenen Konstruktion, ermöglichen dabei eine optimale Sauberkeitsbewertung und Schutzklasse. Alle Komponenten der Anlage wurden so konstruiert, dass Verschmutzungen reduziert und die gesetzlichen Vorschriften wie z.B. HACCP erfüllt werden. Basis für die Konstruktionssegmente des neuen Maschinenkonzepts bilden die Hygienic Design (HD) -Gehäuse von Rittal mit vier Schranksystemen aus Edelstahl. Diese sind als Funktionseinheiten an den Ecken der Anlage quer mit vier weiteren HD-Gehäusen verbunden. Das Design für die Lebensmittelsicherheit orientiert sich dabei an den neuesten Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft und den Normen DIN EN 1672-2:2005, DIN EN ISO 14 159 sowie an der EHEDG-Guideline Nr. 13 \’Hygienic Design von Apparaten für offene Prozesse\‘. In die HD-Gehäusetechnik lassen sich je nach Anforderung die unterschiedlichsten Schneidetechnologien integrieren. Im Oktober des vergangenen Jahres präsentierten die Kooperationspartner Food technology Lummer und Branson food processing im Rahmen der iba 2009 eine neue Vibrationsschneidetechnik. Diese weltweit patentierte Neuentwicklung von Branson ermöglicht ein waagrechtes, verlustfreies Schneiden. Der eingesetzte Schwingkopf ist aus dem Vibrationsschweißen von Kunststoffen bekannt und zeichnet sich durch eine hohe Lebensdauer aus. Die Vorrichtung bewegt das Schneidemesser mit einer Frequenz von typisch 200 bis 250Hz und einer Amplitude von 2mm parallel zur Längsachse des Schneidwerkzeugs, die Schnitte praktisch ohne Materialmitnahme ermöglicht. Mit dem Vibrationsverfahren lassen sich die unterschiedlichsten Schneideaufgaben effizient lösen. Besonders geeignet ist das Verfahren für tiefgefrorene Produkte. Hier kommt zum Tragen, dass die eingesetzten Klingen sehr dünn sind und somit keine Materialverdrängung verursachen. Durch das neue Maschinenkonzept lassen sich auch konventionelle Technologien wie Ultraschallschneiden sowie Roboteranwendungen und eine Vielzahl von Applikationen installieren, die eine optimale auf das Produkt ermöglichen. Der Gesamtaufbau ist modular strukturiert und damit individuell konfigurierbar. Dadurch ist auch eine stetige erweiter- bzw. optimierbar der Anlagen gewährleistet.
Hygienegerechtes Maschinenkonzept
Food technology Lummer hat gemeinsam mit Branson und Rittal ein neues, hygienegerechtes Maschinenkonzept mit weltweit neu patentierter Vibrationsschneidetechnik für die Lebensmittelindustrie entwickelt. Die modular aufgebaute Anlage wurde speziell für häufig wiederkehrende Reinigungszyklen bei Wash-Down-Anwendungen entwickelt.
Rittal GmbH & Co. KG
-
Neue Komponenten erweitern das Einsatzspektrum des modularen Transportsystems AcoposTrak
Mehr Leistung und Reinigung für Shuttle-Systeme
B&R hat sein modulares Transportsystem AcoposTrak um High-Power-Segmenten und Wash-Down-Shuttles erweitert. Johannes Vitzthum, Global Product…
-
Anzeige
SIL 3 ohne Safety-CPU: was das im Schaltschrank spart
Motion und Visualisierung sind längst in die SPS integriert, die Sicherheit blieb bisher an Hardware gebunden. Jetzt hat der TÜV SÜD eine virtuelle Sicherheitssteuerung bis SIL 3 und PL e abgenommen: Die Zweikanaligkeit entsteht in Software.
-
Kontron bestätigt Umsatz-Prognose
Kontron hat die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate bekannt gegeben.
-
Safety-Engineering effizient und kompakt
Wachsende Sicherheitsanforderungen treffen im Maschinenbau oft auf knappe Platz- und Engineering-Ressourcen.
das könnte sie auch interessieren
-
Produktsicherheit, Zugriffsschutz, Datenintegrität und Compliance
So können Softwarehersteller mit CodeMeter-Tools Anforderungen des CRA erfüllen

















