Best-Practice-Ansätze für die HMI-Gestaltung
Alle diese Rahmenbedingungen stellen neue und veränderte Herausforderungen an die Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen in der Produktion. Dabei handelt es sich sowohl um die Anforderungen an zukunftssichere HMI-Engineering-Werkzeuge als auch um Anforderungen und Best-Practice-Ansätze an die HMI-Gestaltung. Drei strategische Zielsetzungen lassen sich mit dem HMI-Design verbinden: Zum Ersten ist das HMI das (Inter-)Face, das Gesicht zum Nutzer und zum Kunden und bestimmt somit maßgeblich das Erlebnis des Nutzers mit dem Produkt. Zu Beginn eines HMI-Designs sollten Unternehmen daher klären, welche Eigenschaften und Besonderheiten das HMI transportieren soll und mit welchen gestalterischen Mitteln dies gelingen kann. Zum Zweiten steckt in der HMI-Gestaltung selbst ein enormes Innovationspotenzial. Beispielsweise können Daten, die schon lange im System vorhanden sind, durch eine neuartige Visualisierungsform einen völlig neuen Wert für den Nutzer gewinnen. Zum Dritten lässt sich durch eine hohe Usability der Bedienoberflächen die Produktivität der Mitarbeiter maßgeblich optimieren. Eine intuitive Darstellung fördert schnelle Orientierung und fehlerfreies Bedienen. Effiziente Interaktion vermeidet unnötige Schritte und beschleunigt die Abläufe. Dadurch reduziert sich der Trainings- und Supportaufwand und viele Aufgaben können auch ohne Spezialisierung oder längere Einarbeitung direkt von verschiedenen Kollegen erledigt werden. Für HMI-Engineering Tools spielt Usability eine doppelte Rolle: Einerseits müssen sie die Erstellung hochwertiger HMIs ermöglichen, andererseits reduziert sich der Engineering-Aufwand, wenn die Entwicklungsumgebung selbst hohen Usability-Ansprüchen genügt.
- Vielfältige Vernetzung von Sensoren und Aktoren
- Steigende Produktvielfalt und kurze Produktzyklen
- Hohe Flexibilität in den Produktionsprozessen
- Flexibler Personaleinsatz
- Neue Anforderungen an die Mitarbeiter und deren Qualifikation
- Zunehmende Bedeutung von Sicherheit und Nachvollziehbarkeit der Produktionsprozesse
- Höherer Standardisierungsgrad
- Weiter fortschreitende Internationalisierung
- Einsatz mobiler Geräte
- Einsatz von Sicherheitslösungen
- Einbindung von Social Media
- Neue, multimodale Technologien für die Mensch-Technik-Interaktion
- Nachhaltigkeit in der Produktion
Über die Studie: Potenziale der Mensch-Technik-Interaktion für die effiziente und vernetzte Produktion von morgen
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat die Inhalte der Studie auf Basis von Workshops und Interviews mit Experten aus der Wissenschaft und der Praxis zusammengestellt. Im Fokus standen dabei die Perspektiven des Produktionsbetriebs, der IT und der Mensch-Technik-Interaktion. Die an der Studie beteiligten Unternehmen: Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH, KHS GmbH, Elopak GmbH, Danieli & C. Officine Meccaniche S.p.A., Ist Metz GmbH, Pago Fruchtsäfte GmbH und die Copa-Data GmbH. Interessenten können die Studie kostenfrei bei Copa-Data unter der E-Mail-Adresse marketing@copadata.de bestellen.
















