Vorgestellt werden Schranksysteme für die Industrieelektronik, die Telekommunikations- und Netzwerktechnik usw., wobei die 19\“-Bauform dominiert. Zwar sind in einem Elektronik-Schrank auch andere Maße z.B. für Baugruppenträger möglich, die Festlegung auf den 19\“-Standard beschränkt die allgemeine Vielfalt von Einschubsystemen und Baugruppenträgern jedoch beträchtlich. Zusätzliche Kleingeräte und Komponenten wie Drucker oder Monitore lassen sich auf entsprechenden Montageplatten abstellen oder anschrauben. Wenn geschützte Räume vorliegen, z.B. im Laborbereich, oder separate Server-Räume, kann auf einen voll gekapselten Schrank verzichtet werden. Die verschiedenen Rechner, Übertragungssysteme, Sicherungsspeicher usw. sind dann auf einem sich selbst tragenden Gestell montiert. In der raueren Industrieumgebung oder Bereichen wie z.B. der Pharmazie oder der Lebensmittelverarbeitung scheidet diese Variante allerdings aus. Falls sich jedoch nachträgliche Verkleidungselemente anbringen lassen, erhöht sich der Schutz und der Einsatz unter raueren Bedingungen wird möglich. Die hier eingesetzten Schränke müssen nicht nur stabil sein, sondern auch die Elektronik vor äußeren Einflüssen schützen. In der Lebensmittelverarbeitung kommen infolge von Hygienevorschriften sogar Edelstahlschränke zum Einsatz, die in hoher Schutzart der Reinigung mit Druckstrahlern widerstehen (IP69K). Die unterschiedlichen Anforderungen und Aufgabenstellungen haben zu einer Reihe konstruktiver Varianten geführt, die den sich zum Teil widersprechenden Anforderungen Rechnung tragen. Die Schränke sollen einerseits stabil sein, andererseits jedoch nicht unnötig viel Material verbrauchen. Dies führt z.B. zu sich selbst tragenden Gestellen, mit weniger massiven Seiten- und Boden- bzw. Kopfteilen. Das Gewicht lässt sich auch durch den Einsatz von Aluminium an Stelle von Stahlblech reduzieren. Außerdem erreicht man mit Strangpressprofilen genauso stabile bzw. stabilere Aufbauten wie mit massiven Elementen. Ein sich selbst tragendes Gestell besitzt zudem den Vorteil, von allen Seiten leicht zugänglich zu sein, sodass Leitungsverbindungen und Bedienelemente von unterschiedlichen Seiten zugänglich sind und der Austausch oder Einbau weiterer Komponenten problemlos möglich ist, eine wichtige konstruktive Hilfe bietet die symmetrische Auslegung des Schrankgestells. Mit ihr reduziert sich die Vielfalt der Seitenteile. Darüber hinaus lässt sich der Anbau von Schwenktüren an jeder gewünschten Seite bewerkstelligen. Innenaufbau Während die äußere Umhüllung des Schrankes zur mechanischen Stabilität und Wärmeableitung beiträgt, vor Schmutz und Staub schützt sowie den Einfluss der elektromagnetischen Störstrahlung vermindert, sorgen die konstruktiven Maßnahmen im Schrankinneren für die Unterbringung verschiedener Komponenten und ihrer Verbindungsleitungen. Mehr Flexibilität gegenüber dem 19\“-Vollausbau ermöglichen Multifunktionstraversen, mit denen sich Teilraster bilden lassen. Unterschiedlich große Geräte und Platzbedarf für Verbindungsleitungen sind dann leicht einzubauen, wenn ein stufenloser Versatz der 19\“-Ebene in verschiedene Richtungen möglich ist. Nach der vollständigen Bestückung des Schrankes sollte bereits Vorsorge zur Abfuhr der Wärmeemission aller Geräte getroffen worden sein. Ein effektives Kühlsystem trägt wesentlich zur Systemstabilität bei. Dabei helfen temperaturgesteuerte Module, die für konstante Innentemperaturen sorgen. Zur Vorbeugung von kostspieligen Ausfällen können Temperaturnester mit erhöhter Temperatur, z.B. durch Simulationsprogramme oder mit Infrarotkameras, aufgespürt werden.
Marktübersicht: Schranksysteme
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