Um besonders im Industriebereich flexibel auf gegenwärtige und zukünftige Anforderungen reagieren zu können stellt Siemens die neuen modularen und teilmodularen Scalance-Switches aus der Produktlinie X-300 vor. Sie liefern verschiedene Stufen der Modularität: Der teilmodulare X308-2M, verfügt über eine gewisse Anzahl von festen Ports, kann aber durch zwei Medienmodulsteckplätze erweitert werden. Eine andere Alternative ist der vollmodulare XR-300 in 19\“-Rackaufbautechnik. Dort kann der Anwender die Ausprägung aller 24 Ports selbst bestimmen. Über Zweiportmodule können bis zu 24 Ports unterschiedlicher Ausprägung in das Gerät integriert werden. Anlagenerweiterungen lassen sich so im Feld einfach realisieren. Die Schnittstellen der Medienmodule reichen von einfachen RJ45-Buchsen für Bereiche in mechanisch schwach belasteten Umgebungen (Wartenbereich) bis zu RJ45-Buchsen mit einem zusätzlichen Haltekragen für Bereiche, in denen höhere mechanische Belastungen auf die Schnittstelle wirken können (z. B. im maschinennahen Schaltschrank). Weiterhin stehen Lichtwellenleiter-(LWL)-Medienmodule mit SC- und BFOC-Schnittstellen zur Verfügung. Somit lassen sich Endgeräte mit unterschiedlichen LWL-Schnittstellenausprägungen am selben Switch anschließen. Aber nicht nur die Schnittstellenausprägung kann der Anwender auswählen, auch das Übertragungsmedium der Lichtwellenleiterschnittstellen kann er über diese Medienmodule bestimmen. Dabei stehen für die Datenübertragung mit Glas-Lichtwellenleitern Singlemode- und Multimodemodule zur Verfügung. Sollte in einer Anlage die Zwei-Port-Granularität der Medienmodule nicht feingranular genug sein, so kann auch ein Medienmodul mit \’Smal Form Pluggable Transceiver (SFP)\‘-Schächten eingesetzt werden. Mit Hilfe dieser Technik kann der Anwender jeden Glaslichtwellenleiterport einzeln nach seinen Bedürfnissen bzgl. Übertragungsmedium und Übertragungsgeschwindigkeit bestücken. Hierfür stehen Transceiver für Multimode- und Singlemode-Glaslichtwellenleiter mit LC-Anschlusstechnik zur Verfügung. Die Medienmodule der Scalance-Switches ermöglichen dem Anwender somit eine große Flexibilität im Bereich der Anschlussschnittstellen. Kostenreduktion durch genau die Performance, die benötigt wird Neben der Zukunftssicherheit müssen aber auch die Gerätekosten betrachtet werden. Bei Installation des Netzwerks werden die Geräte nur mit den wirklich in der Anlage benötigten Schnittstellen bestückt. Kosten für zusätzliche Schnittstellen fallen erst dann an, wenn sie wegen Anlagenerweiterungen benötigt werden. Dadurch lassen sich von Anfang an kostengünstige Netzwerke aufbauen, die auf Grund der Modularität der eingesetzten Geräte bei Bedarf mit den Bedürfnissen des Netzwerks mitwachsen können. Die Switches aus der Produktlinie Scalance X-300 helfen somit, kostengünstige und zukunftssichere Netzwerke in Industrieapplikationen aufzubauen und bieten Flexibilität und Zukunftssicherheit für Industrienetzwerke mit wachsenden Anforderungen. SPS/IPC/Drives 2010: Halle 2, Stand 201
Modulare Netzwerke von Siemens
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