lenze konnte seinen Gruppenumsatz im Geschäftsjahr 2007/2008 um 34Mio. E auf 621Mio. E erhöhen. Das teilten der Vorstandsvorsitzende Dr. Erhard Tellbüscher und Vorstand Michael Mölleken gemeinsam auf der Bilanzpressekonferenz in Hannover mit. Im Vorjahr lag der Gruppenumsatz noch bei 587Mio. E. Wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Erhard Tellbüscher mitteilte, entspricht das einem Zuwachs von 6%. \“Unser Wachstum fand in Europa statt\“, erklärte er. So habe sich der Anteil am Gesamtumsatz in Europa von 86% im Geschäftsjahr 2006/2007 auf 89,5% erhöht. Auch die Eigenkapitalquote habe das Unternehmen verbessern können: Sie betrage derzeit 64%. Wachstum in Deutschland Das beste Wachstum innerhalb Europas erzielte die Lenze-Gruppe in Deutschland mit 9,2%. Wie Dr. Tellbüscher erklärte, betrug das Wachstum in Europa ohne Deutschland 8%. \“Die USA war unsere Achillesferse mit minus 18% einschließlich der Währungsveränderungen.\“ Asien lag mit -3% unter dem Vorjahresergebnis. Aus diesem Grund hat Lenze in den USA und Asien umfangreiche Umstrukturierungen durchgeführt oder begonnen. \“Wir erwarten aufgrund dieser Maßnahmen eine deutliche Verbesserung unserer wirtschaftlichen Situation\“, fügte Dr. Tellbüscher hinzu. Personalkostensteigerung Die positive Umsatzentwicklung insgesamt ging einher mit einer deutlichen Personalkostensteigerung. Lenze beschäftigt derzeit 1.930 Personen in Deutschland. Die Zahl der im Durchschnitt in der Lenze-Gruppe beschäftigten Mitarbeiter erhöhte sich um 210 Personen auf 3.413 Mitarbeiter. Rund ein Drittel der neuen Mitarbeiter wurde in Deutschland eingestellt. Die Zahl der Beschäftigten stieg also insgesamt um 6,5%; in Deutschland waren es rund 4%. Um Kosten zu sparen, werde es keinen Personalabbau geben. \“Wir konzentrieren uns auf die Sachkosten\“, sagte Dr. Tellbüscher. Wie Michael Mölleken erklärte, verfügt Lenze über ein Vermögen von rund 346Mio. E: \“Davon ist rund ein Drittel langfristig gebunden. Das Unternehmen ist also in der Lage, relativ kurzfristig zu agieren.\“ Dr. Tellbüscher konnte ein positives Resümee ziehen: \“Wir blicken mit guter Zufriedenheit auf das Geschäftsjahr 2007/2008 zurück.\“ Das neue Geschäftsjahr sei jedoch schwer einzuschätzen. \“Aus heutiger Sicht erwarten wir für 2008/2009 einen ähnlichen Umsatz wie im Vorjahr\“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Forschung und Entwicklung Ganz wesentlich für die Entwicklung der Lenze-Gruppe sei die Entwicklung der eigenen Produkte gewesen: \“An dieser Stelle haben wir nicht gespart\“, erklärte Dr. Tellbüscher. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung seien im vergangenen Geschäftsjahr um 6% auf gut 39Mio. E gestiegen. \“Derzeit arbeiten 300 Entwickler am Ausbau unseres Portfolios.\“ In den vergangenen Monaten hat Lenze die ethernetbasierte Kommunikation ausgebaut. Dabei setzt das Unternehmen auf Ethercat- Schnittstellen. Außerdem wurden Leistungssteigerungen von elektromechanischen Komponenten erzielt, und die Softwaretools wurden um Funktionen erweitert. Der Lenze Cam Designer ermöglicht eine energieoptimierte Achsensteuerung. Damit können mehrere Kurven- und Nockenspuren je Antrieb gleichzeitig bearbeitet werden. Das Bewegungsprofil aller beteiligten Achsen kann so optimiert werden. Zudem wird der Drive Solution Designer auf der SPS/IPC/Drives 2008 in einer neuen Version für die Anwender zu sehen sein. Er basiert auf einem Produktauswahlkonzept. Damit kann der Anwender die passenden Systeme und Komponenten unter Berücksichtigung der Energieeffizienz auswählen. \“Hier haben wir einen Energiepass im Sinne einer Lifecycle-Cost-Berechnung eingeführt\“, erklärte Dr. Tellbüscher. Dabei wird die Energieaufnahme des Gesamtsystems und der einzelnen Antriebskomponenten auf Basis des Bewegungsprofils berücksichtigt. Multiachs-Servosteller entwickelt In Zukunft strebt Lenze den Ausbau der PC-basierten Steuerungstopologien an und entwickelt u.a. seine Multiachs-Servosteller weiter. Der Mehrachsverstärker für PC-basierte Steuerungstopologien enthält keine Motion Control und vermeidet dadurch Redundanz. Logic und Motion Control erfolgen durch die Steuerung. \“Es ist also ein Produkt der zentralen Automatisierung, das neben unserer dezentralen Automatisierung gut in unser Portfolio passt\“, sagte Dr. Tellbüscher. Der Servosteller eignet sich u.a. für Werkzeug- und Verpackungsmaschinen.
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