Neuer Vorstand bei Kratzer

Der Aufsichtsrat der Kratzer Automation hat im Juli zwei neue Vorstandsmitglieder für das Unternehmen bestellt: Andreas Pötz wird neuer CFO und verantwortet ab sofort die operativen Finanzen der beiden Geschäftsbereiche von Kratzer Automation. Sibylle Pessall, geb. Kratzer, übernimmt die Position des CIO und ist damit für alle zentralen administrativen Funktionen des Unternehmens zuständig. Die beiden Geschäftsbereiche Test Systems und Logistics Automation werden weiterhin von den COOs Detlef Naundorf und Robert Rubner geleitet. Robert Rubner koordiniert zudem auch in Zukunft als Vorstandsvorsitzender (CEO) die Arbeit des Führungsgremiums. Firmengründer Gerhard Kratzer, zuletzt als CFO tätig, bleibt Mitglied im erweiterten Vorstandsteam. \“Für die Erweiterung des Vorstands zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vor allem zwei Gründe\“, sagt Gerhard Kratzer. \“Zum einen ist unser Unternehmen in den letzten Jahren erheblich gewachsen und hat sich zum internationalen Key Player in zwei Schlüsselmärkten entwickelt. Wir möchten daher die kaufmännischen und administrativen Strukturen stärken, um die Prozesse für das immer umfangreichere und komplexere weltweite Geschäft noch effizienter gestalten zu können. Zum anderen hängt die Vorstandserweiterung auch mit dem anstehenden Generationenwechsel in unserem Familienunternehmen zusammen. Die Gründergeneration hat sich in den letzten Jahren schrittweise aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Wir haben jetzt für die Zukunft eine gute Lösung gefunden, die die Kompetenz von erfahrenen externen Fachkräften und die Verantwortung der Inhaberfamilie in einem interdisziplinären Team bündelt.\“ Die beiden neuen Vorstandsmitglieder sind bereits seit mehreren Jahren für das Unternehmen tätig. Andreas Pötz hatte seit dem Jahr 2013 als Executive Director Verantwortung für die Steuerung der kaufmännischen Prozesse bei Kratzer Automation übernommen. Sibylle Pessall trat 2009 in das Unternehmen ein und konzentrierte sich als leitende Mitarbeiterin im administrativen Bereich auf die Optimierung interner Tools und Funktionen. Für ihre neuen Aufgaben bringen Andreas Pötz und Sibylle Pessall umfassende fachliche Qualifikationen und Führungsqualitäten mit. Andreas Pötz war nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre zunächst im Bereich Controlling bei der Siemens AG tätig und sammelte anschließend internationale Erfahrungen in unterschiedlichen Management-Positionen bei Infineon. Eine seiner Stationen war die Geschäftsführung der schwedischen Niederlassung von Infineon. 2007 wechselte er zu dem internationalen Lichttechnikkonzern Zumtobel und führte dort, neben seiner Aufgabe als Director Controlling, ein europaweites Pricing-Management-System ein. Vor seinem Einstieg bei Kratzer Automation war Andreas Pötz als Director Group Controlling für Aixtron tätig, einen Spezialmaschinenbauer für die Halbleiterproduktion. In seiner neuen Funktion als CFO der Kratzer Automation AG übernimmt der 43-jährige die Gesamtverantwortung für die operativen Finanzen und kümmert sich unter anderem um Aufgaben wie das Controlling der Projekte, Profit Center und Geschäftsbereiche, die Weiterentwicklung der Beschaffungsprozesse sowie das Vertrags-Management mit Kunden und Lieferanten. Andreas Pötz über seine künftigen Ziele: \“Die ständige Optimierung der internen Abläufe ist ein wichtiges Element, um als wachsendes Unternehmen dauerhaft Erfolg zu haben. Ich möchte meine Erfahrung darin, wie gewachsene Unternehmen organisiert und auf die Erreichung weitergehender Ziele ausgerichtet werden, auf Kratzer Automation übertragen. In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit Themen wie der Neugestaltung von Geschäftsprozessen und zielorientierter Unternehmenssteuerung befasst. Daran möchte ich anknüpfen und auf Vorstandsebene einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Zukunft von Kratzer Automation leisten.\“ Sibylle Pessall über ihr neues Aufgabenfeld: \“Die Gründergeneration hat ein stabiles Unternehmen aufgebaut, das insbesondere im deutschen Markt äußerst erfolgreich ist. Die große Herausforderung der kommenden Jahre und Jahrzehnte ist die Internationalisierung. Wir wollen in unseren Märkten international so erfolgreich werden, wie wir das in Deutschland bereits sind. Dazu müssen neben den Produkten auch die Strukturen den internationalen Herausforderungen entsprechend gestaltet werden. Dabei soll die existierende Unternehmenskultur der Offenheit und des Vertrauens erhalten bleiben.\“ Die Tochter von Firmengründer Gerhard Kratzer freut sich auf ihre neue Rolle, auf die sie sich in den letzten Jahren durch gezielte Aufgabenteilung und intensiven Wissenstransfer mit ihrem Vater vorbereitet hat: \“Die nächste Generation tritt mit dem Ziel an, das profitable Wachstum der letzten Jahrzehnte fortzusetzen. Es ist mein definiertes Ziel die Internationalisierung voranzutreiben und beim nächsten Generationenwechsel eine global erfolgreiche Unternehmensgruppe zu übergeben.\“ Alle Mitglieder des erweiterten Vorstands von Kratzer Automation werden künftig eng zusammenarbeiten. Andreas Pötz führt als CFO gemeinsam mit den COOs Detlef Naundorf und Robert Rubner die Geschäftsbereiche Test Systems und Logistics Automation und unterstützt die beiden technisch ausgerichteten Vorstände mit seiner kaufmännischen Expertise. Sibylle Pessall und Andreas Pötz werden gemeinsam die internen Prozesse weiterentwickeln, um damit die Basis für weiteres internationales Wachstum zu schaffen. Robert Rubner koordiniert als CEO auch in Zukunft die Arbeit des Führungsteams und freut sich auf die neue Konstellation im Vorstand: \“Zwei Persönlichkeiten, die mit Ihrer Kompetenz und Dynamik in den letzten Jahren bereits bewiesen haben, dass Sie unser Unternehmen deutlich voranbringen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den beiden neuen Vorständen!\“ \“Mit dem erweiterten Vorstand ist Kratzer Automation hervorragend für die Zukunft aufgestellt\“, fasst Gerhard Kratzer zusammen. \“Gerade aktuelle Herausforderungen wie die Digitalisierung erfordern von uns ganzheitliche Lösungsansätze und konstruktives Teamwork vom Vorstand bis zum Engineering. Die digitalen Prozesse entwickeln sich mehr und mehr zum Nervengerüst des Unternehmens und werden für unsere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit in den nächsten Jahren ganz entscheidend sein.\“