OECD senkt Prognose für die weltweite Wirtschaft

Interim EO September 2016 handout

Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) prognostiziert der weltweiten Wirtschaft für das laufende Jahr ein Wachstum von 2,9% (-0,1% im Vergleich zum Juni 2016). Und auch für das nächste Jahr korrigierten die Experten ihre Prognose um 0,1% nach unten (3,2%). Besonders deutlich hat die OECD die Prognose für die USA gesenkt. Dort gingen die Experten im Juni noch von einem Anstieg von 1,8% aus. Dieser wurde nun auf 1,4% korrigiert. Für das kommende Jahr wird für die Vereinigten Staaten ein Wachstum von 2,1% prognostiziert. Für Deutschland geht man von einem Wachstum in Höhe von 1,8% für 2016 aus, was einem Anstieg von 0,2% gegenüber der Juni-Prognose entspricht. Für 2017 prognostiziert die OECD einen Anstieg um 1,5% für die deutsche Wirtschaft. Bedingt durch das Brexit-Votum halbierten die OECD-Experten zudem die Erwartungen für Großbritannien von 2 auf 1%. Für den Euro-Raum rechnet die OECD mit einem Wachstum von 1,5% in 2016 und 1,4% in 2017 (jeweils 0,1% als im Juni). Die Konjunktur in Japan bleibt laut Experten auf einem schwachen Niveau. So wird für 2016 ein Wachstum von 0,6% vorhergesagt (2017: 0,7%). Die Prognose für China liegt für das laufende Jahr bei 6,5% und bei 6,2% für 2017. Beide Werte bleiben im Vergleich zur Juni-Prognose unverändert.