
Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) prognostiziert der weltweiten Wirtschaft für das laufende Jahr ein Wachstum von 2,9% (-0,1% im Vergleich zum Juni 2016). Und auch für das nächste Jahr korrigierten die Experten ihre Prognose um 0,1% nach unten (3,2%). Besonders deutlich hat die OECD die Prognose für die USA gesenkt. Dort gingen die Experten im Juni noch von einem Anstieg von 1,8% aus. Dieser wurde nun auf 1,4% korrigiert. Für das kommende Jahr wird für die Vereinigten Staaten ein Wachstum von 2,1% prognostiziert. Für Deutschland geht man von einem Wachstum in Höhe von 1,8% für 2016 aus, was einem Anstieg von 0,2% gegenüber der Juni-Prognose entspricht. Für 2017 prognostiziert die OECD einen Anstieg um 1,5% für die deutsche Wirtschaft. Bedingt durch das Brexit-Votum halbierten die OECD-Experten zudem die Erwartungen für Großbritannien von 2 auf 1%. Für den Euro-Raum rechnet die OECD mit einem Wachstum von 1,5% in 2016 und 1,4% in 2017 (jeweils 0,1% als im Juni). Die Konjunktur in Japan bleibt laut Experten auf einem schwachen Niveau. So wird für 2016 ein Wachstum von 0,6% vorhergesagt (2017: 0,7%). Die Prognose für China liegt für das laufende Jahr bei 6,5% und bei 6,2% für 2017. Beide Werte bleiben im Vergleich zur Juni-Prognose unverändert.





















