Turck hat sein Versorgungs-Redundanzkonzept für das I/O-System BL20 vorgestellt, dessen Einsatzbereich erweitert wurde. Damit ist es möglich, redundante Stromversorgungsmodule in das IP20-I/O-System einzubinden und so eine erhöhte Systemverfügbarkeit zu erzielen. Fällt ein Modul oder dessen Einspeisung aus, übernimmt das redundante Modul automatisch die Versorgung der angeschlossenen Teilnehmer. Eine integrierte Diagnosefunktion signalisiert den Ausfall über LEDs und Diagnosemeldungen an die Steuerung, sodass der Austausch unmittelbar erfolgen kann und die Redundanz wieder hergestellt ist. Abhängig von der spezifischen Anwendung lassen sich pro Station so viele redundante Versorgungsmodul-Paare integrieren wie erforderlich. Das erste Paar wird direkt rechts neben dem Gateway angeordnet und versorgt das Feldbus-Gateway selbst sowie die ersten I/O-Module. Ist die maximale Versorgungsleistung erreicht, können weitere Module montiert werden, die wiederum die rechts von ihnen installierten I/O-Module versorgen. Die sogenannten Bus-Refreshing-Module liefern zwei Spannungen: 5V für die Elektronik der I/O-Module sowie 24V für die I/Os.
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