Siemens hat am Dienstag die Geschäftszahlen vom 1. Quartal bekannt gegegen. Der Auftragseingang sank um 13% auf 18Mrd.E. Der Rückgang erkläre sich dadurch, dass im Vergleich zum Vorjahresquartal weniger Großaufträge gebucht wurden, so Joe Kaeser (Bild), Vorstandsvorsitzender bei Siemens. Der Umsatz stieg auf 17,4Mrd.E. (+5%). Wachstumstreiber waren die kurzzyklischen Geschäfte der Divisionen Digital Factory, Mobility und Wind Power and Renewables sowie das Niederspannungsgeschäft der Division Energy Management. Die Division Digital Factory verzeichnete im abgelaufenen ein deutliches Umsatzplus, aufgrund von Zuwächsen in allen Regionen, besonders in China und den USA. Die Division Process Industries and Drives bekam beim Auftragseingang die niedrigere Nachfrage aus dem Rohstoff-Sektor zu spüren; der Umsatz stieg moderat. Beim Auftragseingang war im 1. Quartal insgesamt ein Rückgang von 11% gegenüber 2014, in welchem ein 1,6Mrd.E-Auftrag aus Saudi-Arabien vorlag, zu verzeichnen. Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts ist mit 1,819Mrd.E um 4% rückläufig – vor allem wegen Power und Gas, so Kaeser. 2015 wolle Siemens die Grundlage für Wachstum legen, 2016 wolle man spürbar wachsen und 2017 wolle das Unternehmen zum Wettbewerb aufgeschlossen haben, gibt Kaeser einen Ausblick. Des Weiteren gibt es personelle Veränderungen. Janina Kugel, bisher Corporate Vice President Human Resources und Chief Diversity Officer im Vorstandsressort Human Resources wurde zum Mitglied des Vorstands ernannt. Kugel übernimmt das Vorstandsressort Human Resources von Siegfried Russwurm und wird Arbeitsdirektorin. Russwurm ist künftig für das Management Healthcare-Geschäfts zuständig. Hermann Requardt scheidet aus dem Vorstand und der Führung von Healthcare aus. Auch Roland Fischer, Vorsitzender der Division Power und Gas, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.
Siemens: Entwicklungen uneinheitlich im 1. Quartal und personelle Veränderungen
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