Die gut besuchte Vortragsreihe lieferte dem Fachpublikum umfangreiche Informationen über die Chancen, Risiken und Herausforderungen, die neue, mobile Bedienkonzepte für die Industrie bieten. Eine schnelle Umfrage unter den Teilnehmern zeigte, dass bei den Maschinen- und Anlagenbauern großer Optimismus bei dem Thema herrscht. Sowohl für die Information, Betriebsdatenerfassung und Diagnose als auch zum Einrichten und Bedienen, kann sich eine große Mehrheit den Einsatz von Tablets in der Produktionsumgebung vorstellen. Uneinig war sich das Publikum lediglich bei der Programmierung von Maschinen. \“Es gibt viele Chancen, die sich die neuen Tablet- und Smartphone-Plattformen erarbeiten können\“, fasste Andreas Beu von der User Interface Design GmbH zusammen. \“Das bedeutet aber, dass man sich mit der Technologie auseinander setzen und von festgesetzten Denkweisen lösen muss.\“ Viele Möglichkeiten – viele Herausforderungen Dass die neuen IT-Technologien längst in die Automatisierung vorgedrungen sind, zeigen die vielen Internet-basierten Ferwirk- und Fernwartungslösungen sowie HMIs mit Touchscreens. Wie mobile IT-Geräte im Umfeld der Werkzeugmaschinen zum Einsatz kommen können, berichtete Klaus Bauer von der Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH. Anhand zahlreicher, zum Teil webbasierter Beispiel-Applikationen demonstrierte er mögliche Einsatzbereiche. Worauf es ankommt, sei die Ernsthaftigkeit der Angebote, meint Prof. Klaus-Dieter Rupp von der DHBW Duale Hochschule Heidenheim: \“Die IT hat in der Automation großes Potentzial. Aber sie muss den Anforderungen der Automatisierung gerecht werden\“. Problemfelder sieht er z.B. in der funktionalen Sicherheit, da die herkömmliche Consumer-IT nicht für die Sichere Automation ausgelegt ist. Auch im Bereich Netzwerksicherheit gilt es noch, zahlreiche Herausforderungen zu lösen.
Smartphones, Tablets & Co.: Neue Bedienkonzepte für den Maschinen- & Anlagenbau
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