Trotz anhaltender Turbulenzen der internationalen Finanzmärkten rechnet der Automatisierungsspezialist Turck für das Geschäftsjahr 2008 erneut mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. Turck-Geschäftsführer Christian Wolf erwartet zum Jahresende einen um mehr als 11% erhöhten konsolidierten Gruppenumsatz von zirka 370Mio. E. Die Mitarbeiterzahl an allen 27 Standorten der Turck-Gruppe stieg um mehr als 8% auf weltweit 2.830. In Deutschland beschäftigt Turck an seinen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver und Beierfeld rund 1.430 Mitarbeiter. \“Trotz der gegenwärtig nicht eben günstigen Situation der Weltwirtschaft konnte die Turck-Gruppe zum siebten Mal in Folge Umsatzsteigerungen im zweistelligen Bereich erzielen\“, sagt Wolf. Den Erfolg führt Wolf auch auf die Unternehmensstrategie zurück, sich als Lösungspartner des Kunden zu positionieren. Wirft man einen näheren Blick auf die Unternehmenszahlen wird schnell deutlich, dass die ausgeprägte Internationalisierung des Unternehmens, die weiter ausgebaut wird, einen erheblichen Anteil an dem kontinuierlichen zweistelligen Wachstum hat: Wolf dazu: \“Einerseits erzielen wir 70% des Gesamtumsatzes im Ausland, andererseits produzieren wir fast 80% unseres weltweiten Umsatzes in Deutschland und der Schweiz.\“ Der erfolgreiche Export sichert letztendlich deutsche Arbeitsplätze. \“Um auch weiterhin zweistellige Wachstumsraten zu erzielen, muss sich das Unternehmen darüber hinaus konsequent weiter entwickeln, sowohl hinsichtlich der Internationalisierungsstrategie als auch einer dem dynamischen Wachstum angepassten, noch effizienteren Organisationsstruktur\“, ergänzt Wolf. Seit 1. Oktober greift daher eine neue Organisationsstruktur der Turck-Gruppe, die sich an den Erfordernissen eines globalen Marktes orientiert und weltweit übergreifende Verantwortungsbereiche definiert. So hat Frank Rohn jetzt neben dem weltweiten Vertrieb im Prozessautomationsmarkt auch die Gesamtvertriebsverantwortung für die Regionen Mittlerer Osten, Indien, Afrika, Asien-Pazifik und Südamerika übernommen. Christoph Zöller verantwortet den Vertrieb im Bereich Fabrikautomation sowie die Regionen West- und Osteuropa sowie Deutschland. Die größten Turck-Landesgesellschaften USA und China berichten direkt an die Geschäftsführung in Mülheim. Neben den wirtschaftlichen Unternehmensdaten stellte Turck auf der Pressekonferenz zahlreiche Produktneuheiten vor, von denen viele erstmals auf der SPS/IPC/Drives zu sehen sein werden. Unsere Leser erhalten hier vorab jedoch bereits ein Vorgeschmack, was die Mülheimer an Neuheiten für Nürnberg im Gepäck haben. I/O-Blockmodule in IP67 Robuste BL compact-Reihe bietet hohe Signalvielfalt auf kleinem Raum. Mit BL compact stellt Turck zur SPS/IPC/Drives in Nürnberg eine neue Reihe kompakter I/O-Blockmodule vor, die auf kleinstem Raum eine große Signalvielfalt ermöglichen – und gleichzeitig Montageaufwand und Lagerhaltungskosten reduzieren. Das neue Konzept basiert auf dem bewährten I/O-System BL67 und kombiniert die Elektronik verschiedener BL67-Module samt Gateway in einem einzigen vollvergossenen Gehäuse, dem selbst Verschmutzung oder starke Vibrationen nichts anhaben können. Egal ob einfache, diskrete Signale oder Spezialanwendungen wie RFID – die bis zu 16 digitalen und/oder analogen I/Os eines BL compact-Blocks ermöglichen eine neue Applikationskompatibilität und damit den nächsten Schritt zur konsequent dezentralen Automatisierung. Die Kombination verschiedener Feldsignale – analoge und digitale I/Os, PT100, Thermoelemente, RS232, SSI und RFID – in einem kompakten Gehäuse erleichtert dem Anwender die Lösung seiner speziellen I/O-Aufgabe und senkt damit dessen Prozesskosten. Zum Markteintritt sind die IP67-Stationen zunächst in drei Größen mit sechs unterschiedlichen I/O-Kombinationen für Profibus-DP und DeviceNet erhältlich – in naher Zukunft wird BL compact aber alle gängigen Feldbusprotokolle sowie Industrial Ethernet und IO-Link unterstützen. Die Module sind alternativ mit M8-, M12-, oder M16-Metallsteckverbindern für die volle Plug-and-Play-Funktionalität ausgestattet und verfügen über Kontrolldioden zur Vor-Ort-Diagnose und Drehkodierschalter zur einfachen Adresseinstellung. Kostensparende Ethernet-Gateways Effiziente I/O-Anbindung mit neuen Economy-Gateways für BL20-I/O. Ethernet-fähige Gateways mit integriertem Switch ergänzen ab sofort das I/O-System BL20 von Turck. Mit den Gateways unterstützt das Unternehmen den Trend zur Dezentralisierung und ermöglicht flexible Steuerungslösungen auch bei beschränktem Platz. Über den Ethernet-Standard lassen sich die Economy-Gateways in Kommunikationsstrukturen einbinden, da Ethernet als native und günstige Schnittstelle in die meisten Steuerungssysteme vom PC bis zum Touchpanel integriert ist. Darüber hinaus stellen die neuen BL20-Gateways – selbst im Vergleich zum CANopen-Gateway – die derzeit kostengünstigste Remote-I/O-Lösung für die Schutzart IP20 dar. Die nur 33 Millimeter breiten Gateways haben ein Netzteil sowie einen Switch an Bord und reduzieren damit deutlich den Installationsaufwand. Sie verfügen über zwei RJ45-Ports und unterstützen die gängigen Ethernet-Busprotokolle Modbus TCP und Ethernet/IP. Trotz der geringen Größe bieten die neuen Gateways die volle Funktionalität der BL20-Stationen: Auf der Basis einfach austauschbarer Elektronik-Module mit bis zu 32 I/O-Kanälen unterstützen die Gateways eine Vielzahl unterschiedlicher Signalformen – von digitalen und analogen Eingängen über das RFID-System BL ident bis hin zu Direkt- und Wendestartern mit bis zu 15 kW. RFID-System erlaubt UHF/HF-Betrieb Turck ergänzt RFID-Paket um aktive UHF-Schreibleseköpfe mit Reichweiten bis zu drei Metern.
Turck wächst erneut zweistellig Das Mülheimer Unternehmen erwartet im Geschäftsjahr 2008 eine Umsatzsteigerung auf ca. 370Mio. E
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