Die Realisierung einer Sercos III-Schnittstelle für Feldgeräte muss nicht unbedingt in Eigenregie erfolgen. Das einbaufertige Anybus-CC-Kommunikationsmodul von HMS für Sercos III bietet eine Alternative. Durch den Einsatz des Moduls können die Entwicklungsaufwendungen um bis zu 70% reduziert und die Time-to-Market verkürzt werden. Das Sercos III-Modul wurde bereits erfolgreich von Sercos International zertifiziert. Sercos III im CompactFlash-Format Das Anybus-CC-Modul für Sercos III ist ein intelligentes Kommunikationsmodul und ähnelt im Format einer CompactFlash-Karte. Es hat einen eigenen Mikroprozessor, der im Zusammenspiel mit einem Sercos-FPGA das gesamte Sercos III-Protokoll selbstständig abwickelt. Dadurch wird der Prozessor des Automatisierungsgerätes vollständig von der Protokollabwicklung entlastet. Auf dem Modul befinden sich alle Hardware-Komponenten einer Sercos III-Schnittstelle inklusive Ethernet-Tranceiver, Analogteil (PHY), Diagnose-LEDs und zwei RJ45-Buchsen für den physikalischen Anschluss an das Sercos-Netzwerk. HMS bietet das Modul mit einem kompakten Gehäuse als flexible Einstecklösung oder ohne Modulgehäuse zum Einbau in das Gerätegehäuse an. Wenn es die mechanischen Randbedingungen erfordern, kann das Modul auch als anwendungsspezifische Ausführung hergestellt werden. Das Modul ist eine zertifizierte Komplettlösung. Der Modulpreis beinhaltet alle anfallenden Lizenzkosten sowie eine generische Sercos III-Gerätebeschreibungsdatei. Die Komplexität der Implementierung einer Sercos III-Schnittstelle reduziert sich bei Einsatz des Anybus-CC-Moduls auf die Anbindung des Kommunikationsmoduls an die Hard- und Software des Automatisierungsgerätes. Die Hardware-Anbindung erfolgt entweder über eine schnelle asynchrone serielle Schnittstelle oder über ein DualPort-RAM-Interface. Das Modul benötigt lediglich eine 3,3V-Spanungsversorgung. Slave im Sercos-Netzwerk Das Anybus-CC Modul beinhaltet den kompletten Sercos III-Protokollstack und arbeitet als Slave im Sercos-Netzwerk. Die Funktionalität beinhaltet das Sercos-FSP-IO-Profil. Aus Sicht der Gerätesoftware arbeitet das Modul wie ein Speicherchip. Die interne Software des Automatisierungsgerätes schreibt die an den Sercos-Master zu übertragenden Daten in den Sendedatenbereich und liest die vom Sercos-Master empfangenen Daten aus dem Empfangsdatenbereich. Die Softwareschnittstelle zwischen Modul und Gerätesoftware ist objektorientiert. Für die schnelle Anbindung des Moduls an die interne Software des Automatisierungsgerätes stellt HMS den Geräteherstellern einen Treiber im C-Quellcode zur Verfügung. Starterkits und Entwicklerseminare erleichtern den Einstieg in die Anybus-CC-Technologie und geben Entwicklern Tipps für eine schnelle Integration. Module für unterschiedliche Standards Die modulare Lösung verringert Entwicklungskosten und verkürzt Entwicklungszeiten. Die typische In-Design-Zeit liegt bei etwa zwei bis drei Wochen. Darüber hinaus bietet diese Lösung noch weitere Vorteile: Denn Anybus-CC-Module von HMS gibt es nicht nur für Sercos III, sondern für weitere Feldbusse und Industrial-Ethernet-Standards. Derzeit umfasst die Anybus-CC Familie 18 funktionskompatible Kommunikationsmodule. Alle Module haben eine einheitliche Hard- und Software-Schnittstelle und können so einheitlich von der Gerätesoftware angesprochen werden. Durch Einsatz des passenden Anybus-Moduls kann ein Automatisierungsgerät so einfach in verschiedene industrielle Netzwerke integriert werden. So können Automatisierungsgerätehersteller ihre Anlagen flexibel gestalten und ihre Geräte in verschiedene Netzwerkwelten integrieren.
Vereinfachte Sercos III-Anschaltung
-
Smartes Engineering für funktionale Sicherheit
In der modernen Softwareentwicklung gehören Versionskontrolle mit Git, mehrsprachige Codebasen, KI-gestützte Assistenten, Extensions statt monolithischer Toolchains mittlerweile zum Standard.
-
Auftragseingang im Maschinenbau: Keine Belebung in den Mai-Orderbüchern
Der Maschinenbau wartet weiter auf eine Belebung ihrer Orderbücher.
-
Siemens erweitert seine Werke
Siemens investiert 300Mio.€, um die Fertigung von Schlüsseltechnologien für die globale Energiewende und KI-Rechenzentren signifikant auszuweiten.
-
OWL testet die nächste Stufe industrieller KI
Mit dem Projekt Engage-KI starten It’s OWL und Fraunhofer IEM eine Leistungsoffensive für den Ingenieursalltag.
-
Weidmüller: Grundstein für neuen asiatischen Hauptsitz
Weidmüller hat den offiziellen Spatenstich für eine neue asiatische Unternehmenszentrale in Suzhou gefeiert.
-
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im April: +0,4% zum Vormonat
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen…
-
Best Managed Companies Award 2026: Schmersal mit Goldstatus geehrt
Die Firma K.A. Schmersal wurde erneut mit dem Best Managed Companies Award ausgezeichnet.
-
Ringsensoren liefern Prozess- und Diagnosedaten
Induktive Ringsensoren mit IO-Link
Turck erweitert sein Portfolio um induktive IO-Link-Ringsensoren für die zuverlässige Erfassung kleiner metallischer…
-
IIoT / Edge Computing
Edge-Modul für durchgängige IIoT-Daten
Turck erweitert seine IIoT- und Service-Plattform Turck Automation Suite um das Modul TAS…
-
Ormazabal baut neue Deutschlandzentrale
Ormazabal hat den offiziellen Spatenstich für seine neue Deutschlandzentrale in Krefeld gesetzt.
-
Maschinenbau rechnet für 2026 nicht mehr mit Wachstum bei der Produktion
Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland sank von Januar bis April um real…
-
Technische Beschaffung
B2B-Katalog als Brücke zur digitalen Beschaffung
Conrad Electronic erweitert seine B2B-Strategie um einen neuen, 960 Seiten starken Katalog.
-
Leitungstechnik
Torsionsfeste Devicenet-Leitung für Roboter
Igus erweitert seine Roboterleitungsserie CFRobot8.Plus um eine Devicenet-Leitung für hochdynamische Anwendungen mit Torsionsbewegungen…
-
Deutsche Elektroexporte bleiben vorerst auf Wachstumskurs
Im April entwickelten sich die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie weiter beschleunigt…
-
Vorstandswahlen bei PLCopen
PLCopen hat einen neuen Vorstand gewählt, nachdem drei Mitglieder zurückgetreten sind.
-
R&M stärkt Produktmanagement und Marketing
Dr. Hannes Grubinger hat die Position des Chief Product & Marketing Officers bei R&M…
-
AC/DC-Hochleistungssicherungen
Mersen präsentiert seine neue Generation von Hochleistungssicherungen.
-
Cybersicherheit
Sicherer Entwicklungsprozess zertifiziert
Moxa hat gleich zwei Zertifizierungen nach IEC62443-4-1 Maturity Level 3 (ML3) erhalten –…
-
Industrie-PCs
Panel-PCs für HMI und Maschinensteuerung
Gett erweitert sein HMI-Portfolio um eine neue Serie industrieller Panel-PCs der Marke InduSmart.
-
Neue Funktionen für Siemens KI-Agent
Siemens hat zwei neue Funktionen für den Eigen Engineering Agent, eine speziell für…
-
Antriebstechnik
Motor und Umrichter zu einer kompakten Antriebseinheit kombiniert
Mit Nordac Fusion stellt Nord Drivesystems ein integriertes Antriebssystem vor, das Motor und…
-
Steckverbinder – Docking-Systeme
Erweiterte Docking-Lösungen für automatisierte Andockprozesse und hohe Steckzyklen
Odu bietet mit seinen Docking-Lösungen auf Basis der Odu-Mac Silver-Line eine modulare Schnittstellenplattform…
-
Analogmodul für Fußschalter
ASA Schalttechnik erweitert sein Portfolio um ein Analogmodul für Fußschalteranwendungen.
-
Potentiometer
Präzisionspotentiometer individuell angepasst
Megatron bietet Präzisionspotentiometer für Anwendungen in Medizin-, Labor-, Industrie- und Messtechnik an und…
-
Hima wächst in schwierigem Marktumfeld
Hima, Anbieter sicherheitsgerichteter Automatisierungslösungen, ist im Geschäftsjahr 2025 in einem anspruchsvollen Marktumfeld gewachsen.
das könnte sie auch interessieren
-
Neue IO-Link-Komponenten bringen Innovationen in die Automation
Mehr Flexibilität auf den letzten Metern
-
-
-
















