Pharma- und Kosmetikhersteller, die auf einen effizienten Verpackungsprozess für ihre Produkte Wert legen, finden in der pester pac automation GmbH einen Partner, der weltweit bekannt ist als Hersteller von Verpackungsanlagen mit hohem Automationsgrad. Pester beherrscht die gesamte Prozesskette von der Folienverpackung über die Kartonverpackung bis zum Palettieren. Individuelle Verpackungsanlagen Da die Form und die Menge der zu verpackenden Produkte bei jedem Kunden unterschiedlich sind, werden die Maschinen oder Anlagen individuell für den Anwendungsfall entwickelt. Helmut Weber, Bereichsleiter Elektrokonstruktion bei Pester: \“Das Produkt bestimmt die Maschine. Deshalb ist die Wiederholrate in der Konstruktion gering. Die Entwicklungszeiten werden zudem immer kürzer, deshalb verwenden wir für einen effizienten Konstruktionsablauf standardisierte Konzepte aus Basismaschinen und greifen auf unsere Bibliothek mit Funktionsbaugruppen zurück.\“ Die Flexibilität, die für einen Maschinenbauer unabdingbar ist, wird durch eine leistungsfähige Konstruktion gewährleistet sowie durch eine hohe Fertigungstiefe. Verbindung von ERP und CAE Da der Zeitfaktor in der Konstruktion immer wichtiger wird, entschied sich Pester pac automation vor drei Jahren, zunächst eine Schnittstelle zwischen Eplan und dem damals eingesetzten ERP-System zu realisieren. Helmut Weber: \“Damals war zwar schon abzusehen, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt auf SAP migrieren würden. Aber wir wollten die Möglichkeiten ausloten, die eine solche Schnittstelle bietet und die Vorteile des durchgängigen Datenaustauschs zwischen CAE und ERP schon nutzen, bevor mit der SAP-Einführung eine neue große Aufgabe auf uns zukommt.\“ Zeit gespart, Fehlerquote gesenkt Diese Strategie erwies sich als goldrichtig: Lösungsanbieter Eplan entwickelte für das ERP-System eine individuelle Schnittstelle. Die automatische Übergabe der Elektrokonstruktionsdaten in die Beschaffung und die Produktionsplanung sparte nicht nur Zeit, sondern reduzierte die potenzielle Fehlerquote in kurzer Zeit auf nahezu Null. Damit war klar, dass das Unternehmen auch nach der SAP-Einführung die Vorteile einer Verbindung zwischen CAE und ERP nutzen wollte: Direkt zum Start wurden die Anforderungen an die Kopplung durch die ILC Prostep, SAP-Integrationspartner von Eplan, erfasst. Die standardisierte SAP-Schnittstelle mit Namen \’4PEP Connect Eplan\‘ wurde zeitgleich zum SAP-Start eingeführt. Schon in der Vorbereitungsphase hatte Pester eine möglichst tiefe Integration der beiden Disziplinen angestrebt. So legt die Schnittstelle z.B. in beiden Systemen identische Artikelnummern an und die Stückliste wird automatisch per Schnittstelle an SAP übergeben. Doppelte Datenhaltung vermeiden Ein wesentliches Ziel bei der Abstimmung und Gestaltung der Schnittstelle war die Vermeidung von doppelter Datenhaltung. Das ist gelungen – mit spürbar positiven Effekten. Helmut Weber: \“Die Abläufe in Elektrokonstruktion und Beschaffung sind jetzt einfacher und wesentlich genauer.\“ Um hier einen möglichst hohen Automationsgrad zu erreichen und die Rationalisierungspotenziale optimal auszuschöpfen, hat Lösungsanbieter Eplan gemeinsam mit der ILC Prostep die Schnittstelle an die Anforderungen von Pester angepasst: Für den Schaltschrankbau, die Vormontage und die Endmontage werden jeweils separate Listen ausgegeben. Außerdem erfolgt die Ausgabe zeitlich strukturiert: Bei Langläufer-Teilen wie z.B. komplexen Schaltschränken wird eine Vorab-Stückliste erstellt, die genug Vorlauf für die Produktion lässt. Auch die Bestellung von Sondermotoren und anderen Zukaufteilen mit langer Lieferzeit kann über diese Funktion frühzeitig veranlasst werden. Permanenter Abgleich von Stücklisten und Bestelllisten Die tiefe Integration von Eplan Electric P8 und SAP hat während der Bestell- und Montagezeit den Vorteil, dass die Eplan-basierte Materialstückliste permanent mit der Auftragsstückliste in SAP abgeglichen wird. Beide Systeme arbeiten also mit einer jeweils identischen Stückliste, die aktuelle Bestelleingänge oder Eigenfertigungsanteile berücksichtigt. Diese Grundfunktionalität der Schnittstelle wurde von ILC Prostep ebenfalls für Pester optimiert. Die Kommunikation auf Stücklistenebene hat noch einen weiteren Vorteil. Helmut Weber: \“Man kann bei der Übergabe der Stückliste nichts vergessen und auch sonst nichts verkehrt machen, denn schon hier findet eine automatische Plausibilitätskontrolle durch die Schnittstelle statt, die z.B. prüft, ob es die angegebenen Teile noch gibt und ob sie zur Bestellung freigegeben sind. Wenn das nicht der Fall ist, meldet das System das in Frage gestellte Teil, und der Konstrukteur kann sofort einen Ersatzartikel einplanen.\“ Von Beginn an effizient Mit der unternehmensweiten SAP-Implementierung konnten die 11 Mitarbeiter in der Elektrokonstruktion die Schnittstelle zwischen Eplan und SAP von Beginn an verwenden. Dabei zeigte sich, dass die \’Übungsphase\‘ mit dem alten System sinnvoll war. Helmut Weber: \“Wir konnten die Schnittstelle und ihre Vorteile vom Start weg in vollem Umfang nutzen.\“
Von CAD zu ERP und umgekehrt: Konstruktionsprozesse beschleunigen
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