Mit dem einfachen Motto 3 statt 19 Adern erklärt sich das Einsparungspotential von IO-Link gegenüber herkömmlicher Verdrahtung sehr anschaulich. Am Beispiel eines passiven Verteilers mit 8 M12-Anschlüssen werden die Anwendervorteile klar. Zum Vergleich dient ein IO-Link-Eingangsmodul, das an beliebige IO-Link Master angeschlossen werden kann. Für 8 Buchsen mit jeweils 2 digitalen Eingängen werden bei konventioneller Verdrahtung in Summe 19 Adern benötigt. Dies reduziert sich bei IO-Link auf lediglich 3 Adern. Dies führt zu einer erheblichen Kupfereinsparung, das Gewicht reduziert sich um Zweidrittel. Wenn man die Kosten für die manuelle Verdrahtung auf Klemmen und das eingesparte Volumen bei der parallelen Verdrahtung hinzurechnet, gibt es also drei weitere gute Gründe, IO-Link einzusetzen. Schlanke 3-adrige Leitungen lassen sich natürlich platzsparender verlegen, haben kleinere Biegeradien und sind auch in Schleppketten-tauglicher Variante zu bekommen. Für den Anlagenplaner ergeben sich schlankere, standardisierte Verdrahtungspläne, die mit Kopieren und Einfügen schnell und einfach dupliziert werden können. Installateure kommen schneller zum Ziel. Jede Klemmenstelle bedeutet eine potenzielle Fehlerquelle. Diese zu finden kostet Zeit, Geld und Nerven. Weniger Klemmenpunkte und eine aktive IO-Link-Kommunikation führen zielgerichtet zu einer sicheren Verdrahtung. Bei Smart-Sensoren mit IO-Link integriert liegt die Einsparung insbesondere auf der SPS-Seite. Hier kann bei der Übertragung mehrerer Analogwerte auf die bisher notwendigen Eingangskarten verzichtet werden. Stattdessen stellt IO-Link bis zu 16 analoge Messwerte über die 3-adrige Verbindung zur Verfügung.
Wussten Sie schon, dass eine IO-Link Verdrahtung nur 3 statt 19 Adern eines Parallelkabels braucht?
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