VDI: Bauboom und robuste Konjunktur sorgen für Vollbeschäftigung

VDI Ingenieurmonitor Q3 2016 q
Bild: VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Die Jobperspektiven für deutsche Ingenieure sind weiterhin gut. Im 3. Quartal 2016 überschritt die monatsdurchschnittliche Zahl der offenen Stellen die Marke von 70.000 – ein Plus von 11,5% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Während die Arbeitsmarktnachfrage in den Ingenieurberufen kontinuierlich steigt, sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ingenieure erneut. Sie lag im 3. Quartal mit monatsdurchschnittlich 26.800 Personen auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang 2014. Verglichen mit dem Vorjahresquartal bedeutet das einen Rückgang um 5%. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Ingenieurmonitor, den das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des VDI vierteljährlich erstellt. Wie im 2. Quartal weist erneut die Branche Bau, Vermessung und Gebäudetechnik, Architekten die meisten offenen Stellen auf (25.090). Hohen Ingenieurbedarf meldeten auch die Bereiche Maschinen- und Fahrzeugtechnik (15.610) sowie der Bereich Energie- und Elektrotechnik (14.300). Die steigende Nachfrage bei einer gleichzeitig niedrigen Zahl von Arbeitslosen in den Ingenieurberufen führt dazu, dass die Arbeitslosenquote sich auf einem konstant niedrigen Niveau von 2% bewegt und somit Vollbeschäftigung herrscht. Zum vollständigen VDI-/IW-Ingenieurmonitor gelangen Sie mit Button-Klick.