Dadurch lassen sich bereits in frühen Projektphasen Entscheidungen auf Basis fundierter Analysen treffen. Entwickler können Taktzeiten präzise bewerten, die Roboterauswahl und -platzierung absichern sowie das Zellenlayout verbessern, bevor die reale Hardware verfügbar ist. Dabei wird der Roboter in Kombination mit anderen Elementen, wie Werkzeugmaschinen oder Handhabungssystemen, betrachtet. Eine umfangreiche und erweiterbare Bibliothek mit Robotermodellen beschleunigt diesen Prozess.
Der entscheidende Effizienzgewinn liegt dabei in der Durchgängigkeit. Virtuell getestete Programme können ohne Anpassungen direkt auf die reale Steuerung übertragen oder in die spezifische Sprache des Zielroboters exportiert werden. So kann man sie direkt auf das reale Robotersystem oder zur virtuellen Inbetriebnahme auf eine Software-in-the-Loop-Steuerung übertragen.
Durchgängiger Workflow reduziert Kosten
Der MiLS-Ansatz überträgt die bewährten und präzisen Prinzipien und Funktionen der industriellen Steuerungstechnik auf das Robotik-Engineering. Dazu wird ein industrieller Steuerungskern direkt in die Simulation integriert. Die Programmierung erfolgt konsistent über alle Maschinentypen hinweg, was die Komplexität in heterogenen Anlagen reduziert. Für Anwender bedeutet dies eine erhebliche Vereinfachung und einen leichteren Zugang zur Robotik, da kein spezifisches Wissen für unterschiedliche Steuerungssysteme mehr nötig ist. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Die durchgängige Lösung verkürzt die Time-to-Market, da simulierte Programme direkt in den realen Betrieb übernommen werden. Dies schafft eine hohe Investitionssicherheit, weil Konzepte früh validiert werden und Kunden bereits in der Angebotsphase eine detaillierte Simulation der Lösung sehen können. Die Wiederverwendbarkeit von Programmen sowie herstellerunabhängiges Knowhow sorgen zudem für niedrigere Kosten und machen die Robotik zu einem flexiblen und nachhaltigen Werkzeug für eine effiziente Produktion.
Zukünftig sollen zusätzliche Technologiefunktionen und Programmiersprachen ergänzt werden, was die Herstellerunabhängigkeit weiter stärkt. ISG plant auch die Integration von Methoden der künstlichen Intelligenz und Optimierung, beispielsweise zur energieeffizienten Gestaltung von Bewegungen oder zur adaptiven Optimierung von Zykluszeiten.




















