Rockwell Automation stellt Ausführungsarchitektur für autonome Fertigungsumgebungen vor

Rockwell Automation erweitert sein Softwareportfolio um FactoryTalk ResilientEdge, eine neue Ausführungsarchitektur für hochautomatisierte Fertigungsumgebungen. Die Lösung kombiniert Edge-Computing mit Cloud-Diensten und soll die Grundlage für autonome, skalierbare Produktionssysteme schaffen. FactoryTalk ResilientEdge basiert auf FactoryTalk Optix und ist in das Rockwell-Portfolio integriert, einschließlich des Plex MES. Die Plattform stellt eine gemeinsame Ausführungsebene für Maschinen, Mitarbeiter und Produktionssysteme bereit. Dabei werden Datenverarbeitung und Geschäftslogik mit geringer Latenz direkt am Edge ausgeführt, während Cloud-Funktionen für Analysen, KI-Training und unternehmensweite Orchestrierung zur Verfügung stehen. Auch bei einem Ausfall der Netzwerkverbindung bleibt der Betrieb erhalten.

Die Architektur vereint Anlagenmodelle, Konnektivität, Ausführung und Intelligenz in einem gemeinsamen Framework. Dadurch sollen sich die Grenzen zwischen OT und IT reduzieren und die Bereitstellung moderner Fertigungsumgebungen vereinfachen. Neben nativer Konnektivität unterstützt die Plattform Echtzeitausführung am Edge, Cloud-basierte Analysen sowie KI-Funktionen.

Laut Hersteller bildet die Lösung zudem eine Grundlage für KI-gestützte Optimierungsstrategien und Closed-Loop-Anwendungen. Durch zentrale Überwachung, modulare Skalierbarkeit und reduzierte Integrationsaufwände sollen sich sowohl die Implementierungszeiten als auch die Lebenszykluskosten von Fertigungssystemen senken lassen. FactoryTalk ResilientEdge ist weltweit verfügbar und richtet sich an Unternehmen, die ihre Produktionsumgebungen schrittweise modernisieren und auf autonome Betriebsmodelle vorbereiten möchten.