Cobots in Nvidia integriert
Auf der SPS hat Delta Electronics bekannt gegeben, dass das Unternehmen seine Cobots der D-Bot-Serie in Nvidia Omniverse integriert. Diese Plattform mit Anwendungsprogrammier-Schnittstellen (APIs), Software Development Kits und Diensten ermöglicht es Entwicklern, Universal Scene Description (OpenUSD) für physische KI zu nutzen. Außerdem wurde Nvidia Isaac Sim integriert, eine auf Omniverse basierende Referenzsimulations-Plattform zum Entwerfen und Testen von Robotern. Mit den Interoperabilitätsfunktionen von Omniverse und den erweiterten Roboter-Simulationstools von Isaac Sim sollen D-Bot-Benutzer ihre Entwicklungsabläufe beschleunigen, Robotersoftware-Stacks und die damit verbundenen Verhaltensweisen in einer virtuellen Umgebung validieren sowie komplexe Projekte schneller realisieren.
„Die Integration von Nvidia Omniverse und Isaac Sim stellt einen transformativen Schritt nach vorne für den Delta D-Bot und unser gesamtes Robotikportfolio dar“, sagte Michael Mayer-Rosa, Senior Director der Industrial Automation Business Group bei Delta Electronics in der EMEA-Region. „Dadurch erhalten unsere Kunden eine außergewöhnliche Simulationsgenauigkeit und kollaborative Möglichkeiten, sodass sie anspruchsvolle Roboterlösungen schneller und mit mehr Vertrauen auf den Markt bringen können.“ Durch die Reduzierung des Bedarfs an physischen Prototypen sowie der Entwicklungskosten können Unternehmen ihre Markteinführungszeit verkürzen, die Produktzuverlässigkeit verbessern und Innovationszyklen beschleunigen. Das fotorealistische Rendering und die KI-gestützte Physik ermöglichen es Entwicklern, komplexe Simulationen vor dem Einsatz in der realen Welt durchzuführen. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Endlich eine Einigung
Eine durchaus etwas überraschende Nachricht zu Single Pair Ethernet gab es auf der traditionellen Pressekonferenz von Profibus & Profinet International. Auf Initiative der Nutzerorganisation und dem Bekenntnis, SPE auch für die eigenen Standards zu nutzen, haben sich die Anbieter von Verbindungs- und Kabeltechnik auf ein einheitliches Steckgesicht geeinigt. Vorausgegangen war eine jahrelange Auseinandersetzung der zwei Anbietervereinigungen SPE Systems Alliance und SPE Industrial Partner Network. Beide hielten an den jeweils präferierten Steckgesicht-Ausprägungen fest – was sich letztlich klar zu Lasten des Anwenders ausgewirkt hätte. Das nun allseits akzeptierte SPE-Steckverbindersystem wird jetzt zur internationalen Standardisierung eingereicht. Es bietet ein einheitliches Steckgesicht für Anwendungen im Schaltschrank, im Feld und auch für Hybrid-Installationen. Zahlreiche Hersteller haben angekündigt, zeitnah eine Umsetzung anzugehen.
Ethernet/IP-Technologie erweitert
Im Namen der Organisation ODVA gab deren Präsident und Geschäftsführer Dr. Al Beydoun auf einer Pressekonferenz, die Neuigkeiten rund um Ethernet/IP bekannt. So wurde Safety on Ethernet/IP um die Verwendung von gleichzeitigen Verbindungen erweitert. Sie ermöglichen eine Kommunikationsredundanz zwischen mehreren produzierenden und verbrauchenden Geräten für kritische Automatisierungsprozesse. Zudem kann durch CIP Safety die ausfallsichere Kommunikation zwischen Knoten in Sicherheitsanwendungen bis zu SIL3 gemäß IEC61508 garantiert werden. „Die Verfügbarkeit von Concurrent Connections für CIP Safety auf Ethernet/IP schafft eine ganz neue Sicherheitsebene, sodass industrielle Netzwerke im Fall von Geräteausfällen oder Kommunikationsfehlern sowohl widerstandsfähig als auch sicher sind“, so Beydoun. Digitale Souveränität in der Automation: Fraunhofer IOSB-INA entwickelt einen KI-Assistenten für die SPS-Programmierung. ‣ weiterlesen
Automatisierung neu gedacht



















