Produktion im April: +0,4% zum Vormonat

Produktionsindex 1
Bild: Statistisches Bundesamt

Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April gegenüber März saison- und kalenderbereinigt um 0,4% gestiegen. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von Februar bis April um 0,5% niedriger als in den drei Monaten zuvor. Im März sank die Produktion gegenüber Februar nach Revision der vorläufigen Ergebnisse um 0,1% (vorläufiger Wert: -0,7%). Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2025 war die Produktion im April 2026 kalenderbereinigt 0,5% niedriger.

Deutlicher Produktionsanstieg im Baugewerbe

Die positive Entwicklung der Produktion im April ist auf den Anstieg im Baugewerbe zurückzuführen (saison- und kalenderbereinigt +2,4% zum Vormonat). Auch die Anstiege in der der chemischen Industrie (+2,1%) und in der Herstellung von Metallerzeugnissen (+1,6%) beeinflussten das Gesamtergebnis positiv. Negativ wirkte sich hingegen der Produktionsrückgang im Bereich der Automobilindustrie (-4,7%) aus.

Die Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) blieb im April gegenüber März saison- und kalenderbereinigt unverändert (0,0%). Dabei stieg die Produktion von Vorleistungsgütern um 1,4% und die Produktion von Konsumgütern um 1,9%. Die Produktion von Investitonssgütern sank dagegen um 1,5%. Außerhalb der Industrie stieg die Energieerzeugung um 0,2%.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2025 sank die Industrieproduktion kalenderbereinigt um 2,1%.

Produktion in energieintensiven Industriezweigen gestiegen

In den energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im 2026 gegenüber März saison- und kalenderbereinigt um 1,0% gestiegen. Im Dreimonatsvergleich war die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen von Februar bis April um 2,6% höher als in den drei Monaten zuvor. Verglichen mit dem Vorjahresmonat April 2025 war die energieintensive Produktion im April 2026 kalenderbereinigt um 0,9% höher.